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Rollon setzt auf 50 Prozent plus in vier Jahren
Etwas zu feiern gab es Mitte Juni anlässlich der offiziellen Einweihung des neuen Rollon-Standortes in Düsseldorf-Benrath im Segro-Park. Der Segro-Park Düsseldorf-Süd wurde innerhalb kürzester Zeit als moderner Gewerbepark auf 16 Hektar eines nicht mehr genutzten Gewerbestandortes errichtet. Der alte Standort wies nicht nur ungünstige Flächenverhältnisse auf, er war auch schlicht zu klein geworden und platzte buchstäblich aus allen Nähten. Aufgrund der Lage gab es in unmittelbarer Umgebung aber keine Erweiterungsmöglichkeit. So ging Rollon vor der weiteren Expansion der Vertriebsorganisation stehend den Weg in einen flexibel erweiterbaren Neubau. Zur Strategie des Unternehmens äußerte sich bei dieser Gelegenheit Geschäftsführer Rüdiger Knevels.
Demgemäß wird Rollon weiterhin vor allem den Service in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten stellen und hier insbesondere auf die Konzeption flexibler Lösungen für die Praxisanwendungen der Kunden setzen. Der einfache Handel mit "Lineartechnik von der Stange" passt weder zum Servicegedanken noch zum Innovationsanspruch des international aufgestellten Mittelstandsunternehmens. Das Umsatzwachstum der Rollon Gruppe zeigt den Erfolg dieser Einstellung. Bereits 2010, also nur ein Jahr nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, konnte das bis dahin höchste Umsatz-Niveau mit 16,6 Millionen Euro wieder erreicht werden. Seitdem ging es steil nach oben, sodass 2012 bereits 24,1 Millionen Euro Umsatz erreicht wurden. Für das laufende Jahr werden 26 Millionen prognostiziert. Knevels gab auch einen Ausblick auf den Business-Plan bis 2017. Demnach kalkuliert man bei der Rollon GmbH mit weiteren 50 Prozent Wachstum auf 36 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.
Um dieses Ziel nachhaltig zu erreichen, setzt Rollon auf mehrere Standbeine. Das Basiswachstum soll aus dem breiten Kundenstamm und hochwertigen Key Account-Kunden generiert werden. Knevels strebt aber darüber hinaus ein dynamisches Wachstum in neuen Industriezweigen und Branchen an, in denen Rollon bisher noch nicht systematisch aktiv war. Auch das Exportgeschäft wird aktuell bereits gezielt weiter ausgebaut. Zusätzliche Synergien nutzt der Lineartechnik-Spezialist in Cross Application-Projekten, bei denen geeignete Lösungen anwendungsübergreifend in verwandten Einsatzgebieten implementiert werden. Im 2011 von Elmore erworbenen Linearachsgeschäft hat die Führung der Rollon Gruppe noch Wachstumspotenziale ausgemacht. bw









