Wirtschaft + Unternehmen
Rittal: Der Champion aus dem Westerwald
Eine vom Manager Magazin vor kurzem veröffentlichte Untersuchung nennt die 1.000 wichtigsten Weltmarktführer aus Deutschland. Ein großer Teil sind ebenso wie die Friedhelm Loh Stiftung (, Rang 80, Marken u.a. Rittal) Hersteller von klassischen Industriegütern. Auch in anderer Hinsicht ist das 1961 gegründete Unternehmen ein "typischer" deutscher Marktführer: Es gehört zu den 70 Prozent der Unternehmen, die sich in Familienbesitz befinden. Inhaber, Mitarbeiter und Management freuen sich über das hervorragende Ergebnis: "Die Studie zeigt, dass wir zum 'Who is Who' der deutschen Wirtschaft gehören", sagt Friedhelm Loh. "Ich bin überzeugt, dass unser Erfolg maßgeblich durch die Zusammensetzung unserer Gruppe bestimmt wird: Wir bündeln Firmen, deren Produkte sich optimal ergänzen.¿ Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Unternehmens hat die Rittal International, das mit Abstand größte Tochterunternehmen der Friedhelm Loh Stiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 ist die Mitarbeiterzahl von nicht mal fünfzig Mitarbeitern auf über 9.000 gewachsen. Schlüssel für dieses beispielhafte Wachstum: die innovative und konsequente Ausrichtung des Produktportfolios. Dieses hat sich vom anfänglichen Fokus auf die Schaltschranktechnik weiterentwickelt und schließt heute neben der System-Klimatisierung Stromverteilungen und ein breites Produktprogramm für die IT-Infrastruktur ein. Rittal bündelt mit "Rittal ¿ Das System" sein Leistungsangebot in einem Infrastrukturbaukasten. Durch die Integration von Lampertz im Jahr 2009 ist Rittal in der Lage, komplette Rechenzentren und Sicherheitsräume von der Beratung über die Generalunternehmerschaft bis hin zum Service zu liefern. Schließlich komplettieren die sehr erfolgreichen Software-Unternehmen Eplan und Mind8 durch intelligente Engineering-Lösungen das Leistungsangebot rund um die Gehäusetechnik. bw









