Rexroth verkauft Pneumatik-Sparte:
Die neue Marke heißt Aventics
Der Automatisierer Bosch Rexroth hat nach langer Suche einen Käufer für die Hannoversche Pneumatiksparte gefunden. Der deutsch-skandinavische Finanzinvestor Triton werde das Geschäft übernehmen, heißt es.
Schon seit auf der Hannover Messe hatte Bosch-Rexroth den Verkauf der Tochter angekündigt und jetzt mit dem Investor Triton einen Käufer gefunden. Triton nimmt gerne Konzernen jene Geschäftsbereiche ab, die diese nicht mehr zum Kerngeschäft zählen. Generell übernehme man Unternehmen mit Potenzial, um sie durch gezielte Investitionen weiterzuentwickeln, sagte ein Triton-Sprecher. So gebe es noch vielfältige Vermarktungsmöglichkeiten außerhalb Europas. Die Pneumatik soll jetzt eigenständig unter Aventics laufen. Damit wird eine der größten - und angekündigten Veränderungen - im Pneumatikmarkt umgesetzt.
Unter neuem Namen möchte der Hersteller von Pneumatikkomponenten und -systemen seine Marktposition weiter ausbauen. Aventics will sich künftig neben dem Maschinenbau, der Autoindustrie und dem Energiesektor zusätzlich Branchen anbieten, die bislang nicht zu den Kunden zählten, namentlich die Schwerindustrie und Medizintechnik. Bekannte Produkte und eine Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse sollen sie weltweite Präsenz der neuen Marke sichern.
"Der neue Name vereint die englischen Begriffe Advantage, Invention und Pneumatics und beschreibt damit den Anspruch: Unsere Kunden sollen durch unsere innovativen Produkte, Systemlösungen und Services einen klaren Mehrwert haben", erklärt Dr. Alexander Lawrence, einer der drei Geschäftsführer von Aventics. <i>bw<i>









