Wirtschaft + Unternehmen
Pro Alpha wächst in Umsatz und Ertrag
Die Pro Alpha-Gruppe veröffentlichte anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung im September 2011 die Geschäftszahlen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres. Das ERP-Unternehmen mit Fokus auf mittelständische Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen konnte sich in einem nachhaltig schwierigen Marktumfeld behaupten und das reale Wachstum weiter fortsetzen. So stieg der Umsatz um knapp 3 % auf 50,7 Mio. Euro (Vorjahr: 49,3 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte mit 8,4 Mio. Euro das Vorjahresniveau von 7,7 Millionen Euro übertreffen. Somit hat die proALPHA Gruppe das Geschäftsjahr 2010/11 wieder sehr erfolgreich in Umsatz und Ergebnis beendet.
Mit dem produktnahen Bereich der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse wurde ein Umsatz von 31,7 Mio. Euro erzielt. Dies entspricht einem Anstieg im Vorjahresvergleich um 3,8 %. Im Bereich der Dienstleistungen, zu dem neben den Consulting- und projektbezogenen Entwicklungsleistungen auch die Leistungen der Pro Alpha Academy zählen, konnte der Umsatz um 2,8 % auf 18,4 Mio. Euro gesteigert werden. Der Personalaufwand, größter Kostenblock des operativen Aufwands, hat sich um 0,4 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro erhöht. Mit einem EBIT von 8,4 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 16,6 % (Vorjahr: 15,7 %) konnte die Ertragskraft über das Niveau des Vorjahres gesteigert werden. Der Cashflow belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,8 Mio. Euro).
Der Branchenverband Bitkom geht 2011 von einem deutlichen Wachstum des deutschen Softwaremarktes aus. Auch der Pro Alpha Vorstand rechnet mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft. "Wir sehen die Unternehmensgruppe im Markt für mittelständische ERP-Lösungen sehr gut aufgestellt und haben uns selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten stets sehr stabil entwickelt. Natürlich blicken auch wir der Tatsache ins Auge, dass das weltwirtschaftliche Wachstum von vielen Unsicherheitsfaktoren beeinflusst wird, die sich gegebenenfalls auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken könnten. Eine solide und vorausschauende Unternehmensführung wird uns auch in Zukunft die Stabilität sichern. Organisches Wachstum mit steigenden Umsätzen und gleichzeitiger Erhaltung der Profitabilität soll dabei wichtigstes Unternehmensziel bleiben", blickt Finanzvorstand Jürgen Brand positiv in die Zukunft. lg









