Pressenhersteller erwartet EBITA-Marge von 8,5%

Schuler erhöht Ergebnisprognose

Die Schuler AG erhöht die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2014. Grund ist der positive Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2014, der nach vorläufigen Angaben zu einem operativen Betriebsergebnis (EBITA) von 69,1 Millionen Euro und einer EBITA-Marge von 8,3 % führte.

Für Kunden aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektro- und Hausgeräteindustrie entwickelt und fertigt Schuler Pressen in Göppingen hochmoderne mechanische Pressensysteme. Das Produktspektrum reicht von Transferpressen über vollautomatisierte Pressenlinien, ProgDie- und Tryout-Pressen bis hin zu Compact Crossbar-Pressen. Als führender Anbieter auf dem Gebiet der Münztechnik liefert Schuler Pressen außerdem Anlagen zur Herstellung, Prägung und Verzierung von Münzplatinen sowie zum Recyceln von Münzen an einen weltweiten Kundenkreis. Anlagen, Verfahrenstechnik und Werkzeuge für die Massivumformung sowie Ausrüstungen für die Stanz- und Ziehtechnik, speziell für die Herstellung von Elektromotorenblechen und Massenstanzteilen, runden das Portfolio ab. Göppingen ist auch der Sitz von Schuler Cartec, Schuler Guß und der Schuler AG, die Holding-Gesellschaft des Schuler Konzerns. Bei ihr sind Zentralfunktionen wie Konzernrechnungswesen, Konzerncontrolling, Treasury, Unternehmenskommunikation etc. angesiedelt

Zudem erwartet der Pressenhersteller für das vierte Quartal 2014 positive Einmaleffekte in Form von Rückstellungsauflösungen für das 2013 gestartete und mittlerweile weitestgehend umgesetzte Effizienzsteigerungsprogramm in Deutschland, die in diesem Jahr nicht mehr benötigt werden. Deshalb rechnet Schuler für das Geschäftsjahr 2014 mit einer EBITA-Marge von rund 8,5 %. Bisher ging das Unternehmen von einer EBITA-Marge zwischen 7 und 8 % aus.

Nach vorläufigen Zahlen hat der Pressenhersteller insbesondere dank einer Verdopplung der Bestellungen in Asien den Auftragseingang in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,6 % auf 916,3 Millionen Euro  gesteigert. Nach vorläufigen Angaben erzielte Schuler in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 einen Konzernumsatz von 836,6 Millionen Euro. Dieser liegt unter dem Wert des Vergleichsvorjahreszeitraums von 906,8 Millionen Euro. Auch das Ergebnis liegt unterhalb des – außergewöhnlich hohen – Vergleichsvorjahreszeitraums. Dies ist im Wesentlichen durch unterschiedliche Durchlaufzeiten begründet, die im Maschinen- und Anlagenbau durchaus üblich sind. Schuler erwartet im vierten Quartal 2014 einen Umsatzanstieg im Vergleich zu den Vorquartalen und bestätigt seine Umsatzprognose zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro. Die endgültigen Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2014 legt das Unternehmen am 6. November 2014 vor. kf

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