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Artikel und Hintergründe zum Thema

Positive Messebilanz

EMO 2013 zählt mehr Besucher

Mit einer positiven Bilanz ist am vergangenen Samstag die EMO Hannover 2013 zu Ende gegangen. "Die EMO hat in allen Bereichen zugelegt", sagte Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO, zum Abschluss der Messe.

Sie habe die erfolgreiche Vorveranstaltung sogar noch toppen können, so Welcker weiter. Über 2.100 Aussteller (2011: 2.000) hatten ihre Innovationen für die Produktion unter dem Motto "Intelligence in Production" präsentiert. Insgesamt kamen an den sechs EMO-Tagen knapp 145.000 Besucher (2011: 140.000) aus mehr als 100 Ländern nach Hannover. Jeder dritte reiste aus dem Ausland an.

Insbesondere die Europäer haben zugelegt. "Europas Industrie kommt zurück und will wieder in Produktionstechnik investieren", kommentierte Welcker. Italien, die Schweiz, Schweden, die Niederlande und Russland führen die besucherstärksten europäischen Länder an. Unter den asiatischen Ländern steht China weit vor Japan, Taiwan und Indien.

Jeder zweite Besucher gehörte laut Besucherbefragung zum Management seines Unternehmens mit Entscheidungskompetenz für Investitionen. Konkret wollen sie hauptsächlich ihre Produktionsanlagen erweitern und modernisieren. Jeder fünfte Besucher hat bereits während der Messe Aufträge erteilt. Mit 20 Prozent planen noch einmal so viele, nach der Messe zu kaufen. Unter den ausländischen Kunden war der Anteil sogar doppelt so hoch.

"Auf der Messe selbst wurden bereits viele, teils großvolumige Aufträge erteilt", so Welcker. Hoch seien auch die Erwartungen der Aussteller an das Nachmessegeschäft. Im Schnitt erteilt jeder Besucher mit Investitionsabsicht nach eigenen Angaben ausgelöst durch die EMO vier bis fünf Aufträge. Das sind mehr als zur Zeit der Hochkonjunktur vor zwei Jahren.

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Der EMO Hannover 2013 sei es einmal mehr gelungen, den gesamten Weltmarkt der Werkzeugmaschinenindustrie abzubilden. "Die Produktionsexperten kommen hierher, um sich zu informieren, wie sie ihre Produktion besser und effizienter machen können", sagte Welcker. Neben den klassischen Themen Fertigungskosten senken und Flexibilität in der Produktion erhöhen standen Lösungen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz, für höhere Bedienerfreundlichkeit und die intelligente Vernetzung von Maschinen im Mittelpunkt des Besucherinteresses.

Die große Vielfalt und die hohe Kompetenz, mit der die EMO-Aussteller diese Themen bedienen, sei in den Zufriedenheitswerten der Besucher abzulesen. Mehr denn je werde die EMO Hannover als die internationale Referenzmesse für "Intelligence in Production" wahrgenommen. "Auch in diesem Jahr beurteilen sie die Veranstaltung wieder mit absoluten Spitzennoten", sagte Welcker. Das umfassende Angebot auf der EMO führte auch dazu, dass sich die Aufenthaltsdauer der EMO-Gäste auf zwei Tage leicht erhöht hat.

Die nächste EMO findet 2015 vom 05. bis 10. Oktober in Mailand, Italien, unter dem Motto "Let¿s build the future" statt. kf

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