Negativpreis
Plagiarius 2019: Dreiste Fälschungen gesucht
Zum 43. Mal schreibt die Aktion Plagiarius den Plagiarius-Wettbewerb aus. Betroffene Unternehmen, Designer und Erfinder haben wieder die Möglichkeit, ihre Originalprodukte sowie vermeintliche Nachahmungen einzureichen und den Plagiator – sei er Hersteller oder Händler - als Preisträger vorzuschlagen.
Der Negativpreis "Plagiarius" rückt seit 1977 die skrupellosen Geschäftspraktiken von Nachahmern – die plump 1:1 das Design oder technische Lösungen erfolgreicher Produkte kopieren – ins öffentliche Bewusstsein. Trophäe des Schmähpreises ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – als Symbol für die immensen Gewinne, die die Produktpiraten sprichwörtlich auf Kosten der Kreativen und der Industrie erwirtschaften.
Bevor die jährlich wechselnde Jury aus allen Einsendungen die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren schriftlich auf ihre Nominierung hingewiesen und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Die Angst vor öffentlicher Blamage hat schon so manchen Plagiator dazu gebracht eine Einigung mit dem Originalhersteller zu suchen und beispielsweise Restbestände vom Markt zu nehmen, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben oder Lieferanten preiszugeben.
Die Preisverleihung findet wie in jedem Jahr im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Frankfurter Messe „Ambiente“ statt. Während der Ambiente werden alle eingereichten Originale und Plagiate ausgestellt. Anschließend werden die Preisträger-Produkte bei Plagiarius-Ausstellungen dem Publikum präsentiert.
Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen, Einsendeschluss ist der 30. November. Das Anmeldeformular sowie die Teilnahmebedingungen können unter http://www.plagiarius.com in der Rubrik Wettbewerb heruntergeladen werden. as









