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Ostdeutsches Energieforum: Vernetzung ist der Schlüssel
Beim 2. Ostdeutschen Energieforum am 29. und 30. April im Congress Center Leipzig dreht sich alles um die Energiewende. Damit sie gelingt, müssen die vorhandenen Netze intelligent verknüpft werden, so Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben, der ein Diskussionsforum moderierte.
"Wir freuen uns, mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler sowie Bundesumweltminister Peter Altmaier zwei maßgebliche Köpfe bei der Gestaltung der Energiewende als Teilnehmer gewonnen zu haben. Nur mit den richtigen Adressaten können wir unseren Forderungen nach Preisstabilität, Versorgungssicherheit und Beteiligung des Mittelstandes bei der Umsetzung der Energiewende Nachdruck verleihen", so Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin.
"Ohne adäquat ausgebaute Netze und neue Speichertechnologien wird die Energiewende nicht gelingen. Eine wirtschaftliche und technologische Alternative bietet dabei die intelligente Vernetzung der bereits vorhandenen Infrastruktur", erklärt Jörn-Heinrich Tobaben. Dies zeige modellhaft das HYPOS-Projekt, welches über "grünen" Wasserstoff das Stromnetz sowie die Infrastruktur zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff und Erdgas in Ostdeutschland mit der stofflichen Nutzung durch die chemische Industrie sowie der energetischen Nutzung für Elektromobilität und andere Anwendungen verknüpfe, so Tobaben weiter. Der Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer moderierte am 1. Verantaltungstag das Forum "Netze - Speicherung - grenzüberschreitender Energieaustausch". Zu dessen Podiumsteilnehmern gehören unter anderem Hubertus Altmann, Mitglied des Vorstandes der Vattenfall Europe Mining AG, Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzender der E.ON edis AG, Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung der 50Hertz Transmission GmbH sowie Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie.
Weitere Themenschwerpunkte des Programms waren die Sicherstellung bezahlbarer Energie für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort, eine gerechtere Netzkostenverteilung für das gesamte Bundesgebiet, die Versorgungssicherheit, die Planungssicherheit im Kraftwerksbau, die Entwicklung einzelner Energieträger im Energiemix und energiewirtschaftliches Bauen. kf









