Wirtschaft + Unternehmen
Bürostuhl als Manager
Früher war ein Stuhl ein Stuhl und nichts als ein Stuhl – er ermöglichte schlicht das Platznehmen und nichts anderes. Später erleichterte er im Büro das Langzeitsitzen dank ergonomischer Form. Heute allerdings macht der Bürostuhl von Dauphin nicht nur das Sitzen angenehmer. Künftig sind Bürostühle optional auch als Multimanager zu haben. Das heißt: Die Sitzfläche des Bürostuhls ist mit einem Sensorikprogramm ausgestattet. Der darin enthaltene Sender „spürt“, ob das Möbel besetzt oder frei ist. Dieses simple Signal wird an beliebig viele Empfänger übertragen, die beispielsweise in den Steckern von Computern, Monitoren, Druckern, Stereoanlagen, Fernsehern oder anderem technischem Equipment integriert sind. Was dadurch möglich wird, kann man sich wie folgt vorstellen:
Mensch bezieht frühmorgens am Arbeitsplatz Stellung und nimmt sein Büro in Betrieb. Das Telefon klingelt, kurzfristig wird eine wichtige Besprechung anberaumt. Mensch verlässt das Büro und kommt Stunden später zurück. In der Zwischenzeit läuft der PC auf Hochtouren, das Licht brennt, die Heizung glüht und das zwecks musikalischer Berieselung angeschaltete Radio schallt in die gähnende Leere. Deshalb reagiert der intelligente Sensorstuhl auf das Aufstehen seines Besitzers äußerst sensibel. Er schaltet einfach nach einer genau definierbaren Zeit auf „aus“, steuert damit alle ihm anvertrauten Gerätschaften im Umkreis von bis zu 30 Metern und spart somit hochprozentig Energie.
Ach ja, und nebenbei macht der talentierte Bürostuhl auch noch das, was er von Haus aus kann: den Rücken seines Besitzers gesund erhalten. Das Sitzmöbel erinnert sogar in bestimmten Abständen an regelmäßige Bewegungspausen wie noble Autos ans Anlegen der Sitzgurte.nh









