Null-Deponieabfall-Programm

39 Eaton-Standorte weltweit ausgezeichnet

Das Energiemanagement Unternehmen Eaton konnte 2013 seine Deponieabfälle im Rahmen eines globalen Null-Deponieabfall-Programms um etwa 18 Prozent bzw. 4.900 t reduzieren. Anlässlich des Weltumwelttages im Juni 2014 zeichnete Eaton 39 Unternehmensstandorte aus, die diesen Meilenstein erreichen und die Entsorgung von Abfällen auf Deponien fast vollständig vermeiden konnten - 15 davon befinden sich in Deutschland.

Eaton fordert seine Fertigungsstandorte dazu auf, diese Null-Deponieabfall-Strategie als Teil der Abfallmanagement-Programme und als Möglichkeit zur Senkung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2), das als Treibhausgas potentiell zur weltweiten Klimaerwärmung beiträgt, umzusetzen. Insgesamt konnten die 39 Standorte weltweit den Ausstoß an CO2, das bei Transport und Ablagerung von Deponieabfällen anfällt, um 2.500 t reduzieren.

"Abfall gezielt zu minimieren und für dieses Thema Verantwortung zu übernehmen, ist aus ökologischer Sicht wichtig und richtig - sowohl für unsere Standorte als auch für die Gesellschaft, in der wir leben", erläutert Harold Jones, Senior Vice President für Umwelt und Arbeitssicherheit bei Eaton. "Umweltgerechtes Denken und Handeln sind Teil unserer Firmenkultur, die darauf ausgerichtet ist, als Unternehmen das Richtige zu tun."

Eaton definiert "Null Deponieabfall" als eine Senkung der Deponieabfälle um 98 Prozent durch Wiederverwendung, Kompostierung, Recycling oder Verbrennung - letzteres jedoch nur dann, wenn bei der Verbrennung entstehende Wärme genutzt wird, um mehr Energie zu erzeugen, als für die Verbrennung benötigt wurde. Die an diesem Null-Deponieabfall-Programm teilnehmenden Standorte von Eaton werden intensiven Prüfungen unterzogen, bei denen auch kontrolliert wird, ob mindestens 98 Prozent des Abfalls des Standorts drei Monate hintereinander nicht mehr deponiert werden.

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Das Abfallminimierungsprogramm wurde 2010 ins Leben gerufen. Jeder Standort entwickelte einen Plan, um Deponieabfälle wie Metallschrott, Karton, Paletten, Kunststoff sowie allgemeine Büroabfälle und sonstige Abfälle in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen, wiederzuverwenden, in Energie umzuwandeln oder in den Arbeitsprozessen vollständig zu vermeiden.

In Deutschland wurden jeweils sechs Eaton-Standorte der Geschäftsbereiche Hydraulik (Baden-Baden, Hann. Münden, Langenlonsheim, Lohmar, Nettersheim, Wehrheim) und Elektrotechnik (Bonn, Dausenau, Gladbach, Gummersbach, Holzhausen, Meckenheim), zwei der Vehicle Group (Nordhausen, Rastatt) und einer aus dem Bereich Aerospace (Gilching) ausgezeichnet. Die restlichen verteilen sich über Europa, Asien und Nordamerika.

"Dank Projekten wie dem Null-Deponieabfall-Programm sind wir in der Lage, eine Umweltbilanz zu erreichen, die belegt, dass Eaton auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit seiner Prozesse eine führende Rolle übernimmt", sagt Jones. "Und wir sind bemüht, uns stetig weiter zu verbessern. Eaton hat sich verpflichtet, den Treibhausgasausstoß bezogen auf den Umsatz bis 2015 um 25 Prozent zu senken. Alles fängt damit an, dass unsere Mitarbeiter Ideen entwickeln und sich begeistern lassen, damit wir bei Eaton als Unternehmen das Richtige tun können." kf

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