Wirtschaft + Unternehmen
Neues Konzept für Hannover Messe
Die Fachmesse ¿Factory Automation¿ (blau) bildet den Kern in den ungeraden Jahren, die ¿Process Automation¿ (rot) in den geraden Jahren. Sinn ist die Segmentierung des Marktes nach Besucherzielgruppen: In den ungeraden Jahren wendet sich die Messe an die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, den Maschinenbau, Elektrotechnik und andere. In den geraden Jahren stehen im Blickpunkt die chemische Industrie, die Petrochemie, Pharmaindustrie und so weiter.
Das Messeprogramm für die Fertigungsindustrie setzt sich ab 2005 aus folgenden eigenständigen Fachmessen zusammen: Factory Automation, Motion, Drive & Automation, Oberflächentechnik, Druckluft- und Vakuumtechnik, Mikrosystemtechnik für die Fertigungsindustrie sowie Angewandte Forschung und Werkstoffe und Zulieferung.
Ab 2006 wird das Programm für die Prozessindustrie gestaltet: ¿Process Automation¿, Energie, Mikrosystemtechnik, Angewandte Forschung und Werkstoffe und Zulieferung jeweils für die Prozessindustrie. Ergänzende Themen sind in der Entwicklung.
Automatisierungsmessen in den wichtigsten Auslandsmärkten runden das Konzept international ab.
Die Struktur soll dem internationalen Fachbesucher ein präzise zugeschnittenes Angebot bieten, ihm aber gleichzeitig einen ganzheitlichen Überblick gewähren. Langfristig will die Messe 40 Prozent Besucher aus dem Ausland gewinnen, 30 Prozent gehören zum Top-Management.
Die Messegesellschaft Deutsche Messe zeigte sich nicht überrascht von der Entscheidung des VDMA-Fachverbandes Robotik und Automation, künftig in München auszustellen. In diesem Jahr bleiben etwa 40 Mitglieder des Fachverbandes der Factory Automation fern. Mit insgesamt 1.250 Ausstellern, davon 350 aus dem Ausland, sieht sich die Veranstaltung in Hannover immer noch als weltweit führende Messe.
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