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Linde kann auch gut kehren
Gemeinsam mit Val'Air S.A.S, einem auf Kehrtechnik spezialisierten Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Belfort, präsentiert Linde Material Handling, Hersteller elektrischer Gegengewichtstapler, eine kompakte Hybrid-Kehrmaschine für den Einsatz in der Innenstadt oder auch auf dem Werksgelände. Angetrieben wird das auf einem Kommunalfahrzeug-Chassis der französischen Firma Brandt Motors basierende Arbeitsgerät von einem Linde Eco-Kit M.
Das Fahrzeug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde, die im Kehrbetrieb auf zehn Kilometer pro Stunde reduziert wird. An Bord befindet sich zudem ein kleiner Verbrennungsmotor zum Betrieb der Bürsten und des Förderbands, das den Schmutz in den Sammelbehälter befördert. Im nächsten Entwicklungsschritt wird auch dieser Arbeitsantrieb durch ein weiteres Eco Kit M ersetzt. "Gerade die Belastung mit Lärm, Feinstaub und Abgasen in Stadtzentren erfordert eigentlich zwangsläufig den Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge", ist Maik Manthey, Leiter des Geschäftsbereichs New Business + Products bei Linde Material Handling, überzeugt. Er verantwortet auch die Arbeit des Bereichs Electronic Systems & Drives (ES+D), über den das Unternehmen seine in mehr als 40 Jahren erworbene Kompetenz in der Entwicklung elektrischer Antriebssysteme für vielfältige neue Anwendungsbereiche anbietet.
"Für die unkomplizierte Elektrifizierung von für die Innenstädte geeigneten Spezialfahrzeugen wie Kleinlaster, Lieferwagen, kompakten Arbeitsmaschinen zum Kehren, Schneeräumen und für die Abfallentsorgung sind die Eco-Kits von ES+D ideal geeignet", stellt Val'Air Geschäftsführer Jacques Daval fest. "Die einzelnen Bauteile sind optimal aufeinander abgestimmt, in der Stapleranwendung erprobt und zudem kostengünstig. Somit fiel uns die Entscheidung für die Antriebslösung der Kehrmaschine leicht und wir gehen auch den nächsten Schritt zur vollständigen Elektrifizierung mit Linde." Von der Lieferung der Komponenten bis zur Inbetriebnahme und Abnahme des Fahrzeugs vergingen lediglich drei Monate. Die Systemlösung funktionierte bereits beim ersten Test problemlos und wurde über die bei Linde entwickelte Steuerungssoftware auf die Fahrzeugspezifik der Kehrmaschine angepasst. pb









