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Leifeld Metal Spinning auf Wachstumskurs
Der Drückwalzmaschinenhersteller Leifeld konnte in den vergangene 4 Monaten einen Auftragseingang in Höhe von mehr als 12,5 Millionen Euro verbuchen. Das Geschäftsjahr des 165 Mitarbeiter zählenden Unternehmens sei damit bereits frühzeitig abgesichert, heißt es.
"Unsere Gesamtkapazität für 2013 ist damit bereits heute zu rund 95% ausgebucht und das vorherzusehende Geschäftsergebnis daher auf jeden Fall ein Gutes", freut sich Vorstandsvorsitzender Gerhard Glanz. "Die derzeitige Jahreskapazität liegt bei rund 36 Millionen Euro", ergänzt er auf Rückfrage.
Leifeld führt seine gute Auftragslage, trotz nach wie vor schwieriger Rahmenbedingungen am Weltmarkt für Großmaschinen der Werkzeugmaschinenbranche, in erster Linie auf die stark gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit seiner Produkte zurück. "Haben wir früher nur ca. 15% aller Aufträge für uns gewinnen können, so liegt diese Trefferquote heute bei ca. 60%. Wir gewinnen also dort wo wir im Angebot mit dabei sind, cirka 4-mal so oft gegen den Mitbewerb wie früher - und das, obwohl um jede einzelne Maschine weltweit hart gekämpft wird", kommentiert Marketingleiterin Melanie Harke die erfreuliche Statistik.
Das Unternehmen stellt Drück- und Drückwalzmaschinen her und gilt als Technologieführer am Markt. Nach zwei durchwachsenen Jahren 2010 und 2011, wo auch bei Leifeld die letzte Wirtschaftskrise angekommen war, berichtet das Unternehmen von einem ausgezeichneten Wirtschaftsergebnis in 2012. Ein um 30% gesteigerter Umsatz und ein operatives Ergebnis von fast 10% der Betriebsleistung öffnen den Weg für neue Investitionen und eine verstärkte Marktbearbeitung. So wurde beispielsweise das Marketingbudget für 2013 mehr als verdoppelt, um den Weg für die weitere Expansion vorzubereiten.
Die Aufträge kamen im vergangenen Jahr vorwiegend aus China, Indien, Russland und Europa. Aber auch in den Vereinigten Staaten und in weiteren Teilen Asiens wurde gepunktet. Die relativ schwache Nachfrage aus dem Heimatmarkt Deutschland konnte durch die internationalen Erfolge gut kompensiert werden. Im abgelaufenen Jahr kamen mehr als 90% aller Aufträge aus den Exportmärkten. In der Vergangenheit lag die Exportquote stets nur bei 70 bis 80%.
Marketingchefin Melanie Harke glaubt fest an die erfolgreiche Umsetzung der ausgearbeiteten Wachstumsstrategie:. "Wir sind überzeugt, dass wir unseren Anteil am Weltmarkt weiter deutlich steigern werden und unser Team bis 2017 um rund 100 Mitarbeiter wachsen wird; aber - bei uns ist nur Platz für die Besten", betont sie. kf









