KIT vom VDMA ausgezeichnet:

"Überzeugendes Lehrkonzept"

Der VDMA übergab Mitte Februar die Skulptur des VDMA-Hochschulpreises "Bestes Maschinenhaus 2013" an die Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Als Gewinner des mit 100.000 Euro dotierten Preises wählte der VDMA das KIT bereits im November aus, die offizielle Übergabe folgt nun beim Fakultätsfestkolloquium. Mit dem Preis zeichnet der VDMA ein überzeugendes Lehrkonzept aus, das den Studienerfolg steigert und die Qualität in der Lehre sicherstellt.

VDMA: Auszeichnung für das Lehrkonzept des Karlsruher KIT in Form eines Moebiusbandes.

"Mit dem Preis honorieren wir, dass es der Fakultät für Maschinenbau des KIT gelingt, durch verschiedene aufeinander abgestimmte Maßnahmen eine hohe Lehrqualität sicherzustellen", sagt Hartmut Rauen, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung. Nur durch Spitzenlehre könnten auch Spitzenkräfte ausgebildet werden, die die deutsche Wirtschaft braucht.

"Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr! Top-qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure sind die Grundlage unseres Erfolgs in Wissenschaft und Wirtschaft. Die Fakultät für Maschinenbau bietet eine methoden- und forschungsorientierte Ausbildung, gepaart mit einer konsequenten Qualitätssicherung", so Dekan Professor Jürgen Fleischer. Sein Dank gelte insbesondere Studiendekan Professor Carsten Proppe, der federführend das Konzept der Fakultät beim VDMA eingereicht hatte.

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Das Preisgeld wird die Fakultät nun für den Ausbau einer multimedialen Modellbibliothek verwenden. Studierende haben in der Modellbibliothek die Möglichkeit, über 2.000 Exponate anzuschauen, anzufassen und auszuprobieren und so ihr Verständnis technischer Systeme zu verbessern. Über QR-Code und Smartphone-App können sie Bilder, Texte sowie Audio- und Videodateien zu den Exponaten abrufen. Die Idee zu dieser Modellbibliothek hatte Professor Albert Albers, Leiter des IPEK - Institut für Produktentwicklung.

In einem zweistufigen Wettbewerb hatte der VDMA 2013 alle Hochschulen bundesweit aufgerufen, sich für den Hochschulpreis zu bewerben. Gefragt waren zukunftsweisende Hochschulkonzepte zur Verbesserung des Studienerfolgs im Bachelorstudium Maschinenbau und Elektrotechnik. Für das Finale hatten sich sechs deutsche Fakultäten und Fachbereiche aus Maschinenbau und Elektrotechnik qualifiziert. Eine 14-köpfige Jury aus Vertretern von Hochschulinstitutionen, Unternehmen und Verbänden kürte am Ende das Lehrkonzept des KIT zum Sieger.

Die Preis-Skulptur ist inspiriert von einer Turbinenschaufel und hat die Form eines Möbiusbandes. Durch die beiden Materialien Edelstahl und Kupfer steht sie symbolisch für das Zusammenwirken von Maschinenbau und Elektrotechnik. bw

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