Jahresausblick

Neue Köpfe, neuer Standort, neuer Partner, neue Technik, neue Strategie

Auf seiner Jahrespressekonferenz in Mülheim an der Ruhr gab der Automatisierungsspezialist Turck einen Ausblick auf die Pläne für das kommende Jahr - und zog Bilanz über das vergangene Jahr.

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf will 2020 mit neuen Technologien und einer angepassten Strategie wachsen. © Turck

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf konnte nicht ganz zufrieden sein mit dem erwarteten Ergebnis für 2019. 640 Millionen Euro Gesamtumsatz liegen leicht unter dem Vorjahresergebnis. Für ein Unternehmen, das sehr stark in der kriselnden Automotive-Branche engagiert ist, war es dennoch nicht schlecht. Den Verlusten in diesem Sektor stand starkes Wachstum in neuen Bereichen wie der RFID-Technik gegenüber. Im kommenden Jahr will Turck den Umsatz leicht steigern auf 670 Millionen Euro.

Helfen soll dabei ein Strukturwandel: Turck will künftig mehr Produkte in den Zielregionen Nordamerika und Ostasien produzieren, um so schneller und günstiger bei den Kunden in der Region zu sein. Aber auch in Europa gibt es Wachstum: Im polnischen Lublin eröffnet ein neuer Produktionsstandort.

In Deutschland hat sich Turck mit einer Minderheitsbeteiligung bei dem Radar- und Sensorspezialisten Asinco eingekauft. Ziel ist nicht nur, von dem Know-how im Bereich Radarsensoren zu profitieren, sondern auch von den schnellen Entwicklungsprozessen des Ingenieurbetriebes zu lernen.

Auch beim Personal gab es Neuigkeiten: Nachdem Anfang September Dirk Wunder die Verantwortung für das Marketing übernommen hatte, geht zum 1. Dezember Michael Gröbner als Geschäftsführer mit dem Verantwortungsbereich Produktion und Forschung an Bord. dsc

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