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Artikel und Hintergründe zum Thema

IWL restrukturiert TRW-Lager

Verdichten und entzerren

TRW Aftermarket restrukturiert die Logistik an seinem Standort in Überherrn. Ziel des Projektes ist neben dem Ausbau der Lagerkapazitäten auch die Optimierung der Logistikprozesse für eine Steigerung der Kommissionierleistung. Das von der IWL entwickelte Konzept sieht dazu die Integration zweier neuer Fachbodenbühnenanlagen mit insgesamt 22.200 Lagerplätzen vor. Der Anschluss an den bestehenden Warenfluss erfolgt u.a. über eine neue Behälterfördertechnik. TRW kann dadurch künftig in der Spitze bis zu 37.000 Auftragspositionen pro Tag bearbeiten. Die Investitionssumme für das Projekt beträgt 4,65 Millionen Euro.

Insgesamt sehen die zwei neuen Fachbodenbühnenanlagen 22.200 Lagerplätze vor. (Foto: IWL)

TRW Aftermarket ist einer der Marktführer auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit. Das Unternehmen beliefert neben allen namhaften Fahrzeugherstellern auch den freien Ersatzteilmarkt weltweit. Zum umfassenden Produktsortiment des Zulieferers gehören aktive Brems-, Lenk- und Aufhängesysteme sowie Insassensicherheitssysteme. In den letzten Jahren hat TRW sein Artikelspektrum kontinuierlich ausgebaut. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Kundenaufträge um ein Drittel. Als Folge hatte das Zentrallager in Überherrn seine Kapazitätsgrenzen 2010 nahezu erreicht.

TRW beauftragte daher IWL mit der Prüfung seiner Standortoptionen. Um den Anforderungen auf lange Sicht gerecht zu werden, empfahl IWL TRW die Restrukturierung seines Standortes: im Wesentlichen die Verdichtung der Lagerkapazität bei gleichzeitiger Steigerung der Kommissionierleistung im Kleinteilebereich. "Außerdem sollte der Materialfluss verbessert sowie innerbetriebliche Kreuzungsverkehre entzerrt werden", ergänzt Steffen Lebherz, zuständiger Projektleiter bei IWL. Ermöglicht wird dies durch eine neue Fachbodenbühnenanlage. Sie wird auf der Fläche des ehemaligen Schmalganglagers errichtet und bietet Platz für 18.800 Fächer. Die reibungslose Versorgung der Kommissionieranlage und den Anschluss an den bestehenden Warenfluss realisiert der Automotive-Zulieferer über eine neue Behälterfördertechnik. Darüber hinaus beschreibt das Logistikkonzept der IWL AG die Integration einer zweiten Fachbodenbühnenanlage mit 3.400 Lagerplätzen. Um den vorhandenen Raum bestmöglich auszunutzen, wird diese über dem Verpackungsbereich errichtet. Der Warentransport läuft über Behälterlifte. Das übrige Zentrallager bleibt in seiner Funktion bestehen. Dank gesteigerter Lager- und Kommissionierkapazitäten sowie neuer Fördertechniken wird TRW 2014 ca. 4,2 Millionen Auftragspositionen pro Jahr abwickeln. Bis zum Planungshorizont im Jahr 2017 sind weitere Reserven bis über sechs Millionen Auftragspositionen pro Jahr möglich.

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bw

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