Intralogistiker legen zu:

Cemat bringt gebrauchte Stapler

Mit einem Plus von drei Prozent in 2013 ist die Intralogistikbranche in Deutschland erneut deutlich gewachsen und erzielte einen Branchenumsatz von 19,7 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr werden ähnlich hohe Wachstumszahlen erwartet - damit würde die Branche erneut stärker wachsen als die Gesamtwirtschaft. Auch außerhalb Deutschlands legt die Branche kräftig zu, vor allem in China und den USA. Einer der größten Treiber ist dabei der Online-Handel. Für 2014 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) in diesem Bereich mit einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf dann 38,7 Milliarden Euro Umsatz. Die daraus resultierenden gestiegenen Anforderungen hinsichtlich kleinerer Stückzahlen bei kürzeren Lieferzeiten und maximaler Verfügbarkeit beschleunigen auch die Nachfrage nach effizienteren Logistiksystemen und einer fehlerfreien Kommissionierung.

Gebrauchte Stapler: Die Cemat erweitert ihr Portfolio.

Die international agierende Intralogistik demonstriert ihre Leistungsstärke vom 19. bis zum 23. Mai auf der Cemat n Hannover, die mit 1.025 Ausstellern aus 43 Ländern ein leichtes Wachstum gegenüber 2011 verzeichnet. Dabei kommen 58 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.

Neben Deutschland sind Italien (116), China (104), die Niederlande (41), Frankreich (32), Schweden (29), USA (26), Spanien (25), Belgien (22), die Türkei (22) und Großbritannien (22) die stärksten Ausstellernationen.

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Die Messe präsentiert sich in den Hallen 25, 26, 27 und 13 sowie in den Pavillons 32 bis 35. Sie gliedert sich in fünf Technologiebereiche Das Leitthema der Cemat 2014 lautet "Smart - Integrated - Efficient" und beschreibt die intelligente Steuerung integrierter Logistikketten über den gesamten Wertschöpfungsprozess hinweg. "Industrie 4.0, also die völlige Vernetzung von verschiedenen technischen Einheiten, Produkten, Standorten und Menschen, ist in vielen anderen Wirtschaftszweigen gerade erst auf dem Vormarsch, in der Intralogistik bereits Realität", sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des Cemat-Präsidiums "Intelligente Maschinen, Bauteile und Waren kommunizieren eigenständig miteinander und steuern so einen Großteil ihrer Aufgaben und Wege selbst. Das schafft schlanke und effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette."

Die Cemat hat ihr Portfolio erweitert und bietet in diesem Jahr erstmals auch ausgewählten Händlern von Flurförderzeugen die Möglichkeit, gebrauchte Geräte zu präsentieren. Auf dem Freigelände stellen elf Händler auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern aus. Der Markt für Gebrauchtgeräte entwickelt sich mit großer Dynamik und spielt insbesondere unter dem Nachhaltigkeitsaspekt eine bedeutende Rolle. bw

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