Wirtschaft + Unternehmen

Intralogistik bietet kräftiges Sparpotenzial

Einsparmöglichkeiten bietet die Intralogistik, sagt Management-Berater Andreas Baader.

Die Optimierung der Intralogistik ist in den nächsten Jahren eine große Herausforderungen für die heimische Wirtschaft. Die Intralogistik umfasst etwa die Hälfte des deutschen Logistikmarkts. Hier können Unternehmen in Deutschland laut Beratungsgesellschaft Barkawi Management Consultants bis zu 15 Prozent einsparen. In absoluten Zahlen ausgedrückt, handelt es sich dabei um ein Optimierungspotential von rund 12 Milliarden Euro. Die wichtigsten Handlungsfelder beim Umstellen der intralogistischen Systeme sind Lager-Layout, Logistikprozesse, Logistiksteuerung und Logistik-Controlling. Den Experten zufolge handelt es sich hierbei überwiegend um Maßnahmen, die sich innerhalb weniger Wochen und Monate umsetzen lassen und sich bereits während der ersten zwölf Monate voll amortisieren. "Nach der Krise ist vor der Krise", betont Dr. Andreas Baader, Geschäftsführer von Barkawi Management Consultants. "Gerade jetzt, da die Wirtschaft boomt, ist der richtige Zeitpunkt, um sich bereits wieder auf den nächsten Abschwung vorzubereiten." Um Kosteneinsparungen von bis zu 15 Prozent im Bereich der Intralogisitk zu erreichen, müssen Unternehmen laut Barkawi Management Consultants mehrere Maßgaben erfüllen. So gilt es, nicht nur die Auftragseinlastung und -steuerung zu optimieren, sondern auch die Auslastung von personellen und infrastrukturellen Kapazitäten zu erhöhen. Weiteres Einsparpotenzial ergibt sich durch eine ausgewogene Verteilung von eigen- und fremdbetriebenen Prozessschritten sowie durch eine Wegeoptimierung der internen Transporte. Ein wirksames Mittel zur Kosteneinsparung ist darüber hinaus die Senkung von IT-Betriebs- und Wartungskosten durch Konsolidierung bislang separater Systeme. Die wichtigsten Handlungsfelder beim Umstellen der intralogistischen Systeme: - Lager-Layout: Zur Aufwandsreduzierung trägt neben einem optimierten Technikeinsatz in der Lagerinfrastruktur auch die bestmögliche Belegungsplanung für Lager- und Funktionsflächen bei. - Logistikprozesse: Eine effiziente Kapazitätsbedarfsrechnung und Voravisierung sowie der Überblick über Einlagerungs- und transportfähige Einheiten verhindern böse Überraschungen. Eine papierlose Abwicklung sorgt ebenfalls für niedrige Kosten. - Logistiksteuerung: Neben der Auftragseinlastung und -steuerung zählt hier die Systemunterstützung bzw. der Automatisierungsgrad. Wichtige Instrumente stellen darüber hinaus das Synchronisieren von Logistikprozessen sowie die Engpasssteuerung dar. - Logistik-Controlling: Ein effizientes Controlling erzielen Unternehmen durch die Differenzierung nach ABC-XYZ-Klassifizierung, das Slotting, nach Kundensegmenten differenzierte SLAs sowie durch produktivitätsorientierte KPIs. bw

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