Wirtschaft + Unternehmen
Integration von Sick-Sensoren in Rexroth-Steuerungen
Bosch Rexroth und Sick haben bereits im Jahr 2006 eine technische Zusammenarbeit im Bereich der Fabrikautomation vereinbart. Im Fokus steht die vereinfachte Integration von Sick-Sensoren in Rexroth-Steuerungen. Die Unternehmen wollen dem Anwender eine schnellere Systemintegration, aufeinander abgestimmte Schnittstellen und offene Standards bieten. Das Softwareframework IndraWorks von Bosch Rexroth soll über die FDT (Field Device Tool) /DTM (Device Type Manager)-Technologie ein durchgängiges und schnelles Engineering sämtlicher Systemkomponenten vom HMI (Human Machine Interface) bis zum Sensor gewährleisten. DTMs werden per Drag-and-Drop aus einer Gerätebibliothek in den IndraWorks Projektmanager eingebunden und erlauben den Zugriff auf Parameter, Konfigurations- und Diagnosedaten des Sensors ohne weitere Zusatz-Tools. Aktuelle Messwerte und Gerätezustände werden mit eingebetteten Dialogen der DTMs visualisiert, die Gerätedaten im Anwenderprojekt gespeichert und bei Bedarf archiviert. Die neue Sensorgeneration von Sick unterstützt den Interface-Standard "IO-Link". IO-Link überbrückt den "letzten Meter" zum Sensor und erlaubt die transparente Einbindung der Sensorikdaten in die SPS-Programme der Rexroth IndraControl L-Steuerungen.
Bosch Rexroth und Sick zeigen Beispiele ihrer Zusammenarbeit vom 25.-27. November 2008 auf der SPS/IPC/DRIVES. Außerdem wird im Rahmen des Kongresses am 26.11.2008 um 16.30 Uhr ein Beitrag zum obigen Thema präsentiert.








