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Artikel und Hintergründe zum Thema

Initiative Robot Operating System

Yaskawa plant Beitritt

Was in der Forschung bereits etabliert ist, kann auch in der Industrie vermehrt Verbreitung finden: Die im Frühjahr 2014 ins Leben gerufene "ROS-Industrial-Initiative", die auf europäischer Ebene vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA koordiniert wird, möchte das Potenzial von ROS (Robot Operating System) für industrielle Anwendungen nutzen.

Ein Siebenachsroboter Motoman SIA10F von Yaskawa zeigte bei Fraunhofer IPA die Möglichkeiten von Open-Source-Software im Robotik-Bereich. (Foto: Yaskawa)

Am 27. Juni wurde das europäische ROS-Industrial-Konsortium gegründet, das als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema ROS dienen wird. In Kooperation mit einer weltweiten Entwicklergemeinschaft soll das Open Source Software Framework dann kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die Open-Source-Software ROS Industrial bietet zahlreiche hoch entwickelte Komponenten für unterschiedlichste Automatisierungsaufgaben. Wie sie sich beispielsweise für die komplexe Aufgaben in der Umgebungswahrnehmung und Bahnplanung einsetzen lässt, wurde auf der diesjährigen Automatica gezeigt. Bei Live-Demonstrationen konnten die Messebesucher zudem die wichtigsten ROS-Werkzeuge kennenlernen. Und dabei selbst ausprobieren, wie man mit ROS zum Beispiel 3D-Bilder verarbeitet, kollisionsfreie Roboterbewegungen generiert, Robotersysteme konfiguriert und Roboterprogramme visualisiert. Als Demonstrationsobjekt diente ein Siebenachsroboter Motoman SIA10F von Yaskawa mit einer Traglast von zehn Kilogramm. "Yaskawa unterstützt ROS schon seit einiger Zeit", so erklärt Ulrich Reiser, Gruppenleiter in der Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme, diesen Schritt. "Deshalb fiel die Entscheidung für den SIA10F."

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Als ein führender Roboterhersteller begleitete Yaskawa die ROS-Initiative zuerst in den USA. Die für den europäischen Markt zuständige Yaskawa Europe plant, dem europäischen ROS-Industrial Konsortium beizutreten.

bw

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