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Artikel und Hintergründe zum Thema

Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

Bosch Rexroth bildet zwölf spanische Jugendliche aus

Am 1. September werden zwölf Jugendliche aus Spanien eine Berufsausbildung bei Bosch Rexroth in Lohr, Horb und Elchingen beginnen, um den IHK-Abschluss als Zerspanungsmechaniker, Gießereimechaniker oder Mechatroniker zu erlangen.

In Elchingen beginnen Ruben Martinez Cabeza (links) und Angel de Julian Manrique am 1. September 2014 ihre Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.

Zur Vorbereitung auf den Ausbildungsstart absolvieren die 19- bis 25-Jährigen seit Mitte Juni ein sechswöchiges Praktikum beim Antriebs- und Steuerungsspezialisten. Dort eignen sie sich unter anderem erste theoretische und praktische Grundlagen der Metallbearbeitung an. Mit den zusätzlich geschaffenen zwölf Ausbildungsplätzen beteiligt sich das Unternehmen an der Initiative der Bosch-Gruppe gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

"Bosch Rexroth möchte seinen Teil dazu beitragen, Jugendlichen aus Südeuropa eine Perspektive aufzuzeigen. Eine qualifizierte Berufsausbildung wird ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern", sagt Dr. Ingo Rendenbach, Senior Vice President Human Resources bei Bosch Rexroth. "Eine Übernahme in Deutschland ist grundsätzlich möglich, wenn die Nachwuchsfachkräfte fachlich und persönlich geeignet sind und wir offene Stellen zu besetzen haben. Ebenso können die Jugendlichen auch nach Spanien zurückkehren oder sich in Deutschland bei einem anderen Unternehmen bewerben", erläutert Rendenbach.

In Lohr wird Bosch Rexroth ab September vier spanische Jugendliche zu Zerspanungsmechanikern ausbilden sowie jeweils zwei zu Gießereimechanikern und Mechatronikern. Zudem erlernen je zwei junge Spanier den Beruf des Zerspanungsmechanikers in Horb und Elchingen. Die Ausbildungszeit beträgt stets dreieinhalb Jahre. Durch die kulturelle Vielfalt an allen drei Standorten fanden sich schnell Mitarbeiter, die zum Teil Spanisch sprechen, um persönliche Patenschaften zu übernehmen. Sie kümmern sich darum, dass sich die neuen Kollegen innerhalb des Betriebs und auch im Privatleben schnell heimisch fühlen.

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Im Rahmen ihrer Ausbildungsinitiative stellt die Bosch-Gruppe insgesamt rund 100 zusätzliche Ausbildungsplätze bereit, davon die Hälfte in Deutschland sowie weitere 50 in Italien, Portugal und Spanien. Um dieses Ausbildungsvorhaben zu finanzieren, investiert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen über vier Jahre rund 7,5 Millionen Euro. Die angehenden Auszubildenden lernen in ihren Heimatländern bereits seit Februar Deutsch, um sich schnell in die Landessprache und -kultur eingewöhnen zu können. Parallel zu ihren Praktika in Deutschland besuchen sie weitere Sprachkurse. kf

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