Umsatz auf Vorjahresniveau
Hermle verzeichnet mehr Auftragseingänge im Ausland
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle erzielte im 1. Halbjahr 2013 einen Umsatz von 135 Millionen Euro und erreichte damit annähernd das Niveau des Vorjahres. Im Ausland stiegen die Umsätze dabei um 4 % auf 78,4 Mio. Euro, während die Umsätze im Inland um 5 % auf 56,6 Millionen Euro nachgaben. Die Exportquote erhöhte sich auf 58,1 % (Vj. 56,0 %).
Konzernweit gingen im 1. Halbjahr neue Bestellungen im Wert von 186,3 Mio. Euro ein, gut 22 % mehr als im Vergleichszeitraum 2012 mit 152,2 Mio. Euro. Die lebhafte Nachfrage stützte sich auf das Ausland, wo der Auftragseingang um fast 48 % auf 126,6 Mio. Euro (Vj. 85,7) zulegte. Das Bestellvolumen im Inland nahm dagegen um rund 10 % auf 59,7 Mio. Euro (Vj. 66,5) ab. Zum Stichtag 30. Juni 2013 verfügte der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller über einen Auftragsbestand von 138,3 Mio. Euro, gut 37 % mehr als vor Jahresfrist und fast 59 % mehr als per Ende 2012.
Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte Hermle etwa stabil halten. Von Januar bis Juni 2013 belief sich das EBIT konzernweit auf 20,6 Mio. Euro (Vj. 20,7). Zuzüglich des Finanzergebnisses, das aufgrund des niedrigen Zinsniveaus von 0,4 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro zurückging, wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 20,7 Mio. Euro ausgewiesen (Vj. 21,1). Daraus errechnet sich eine Brutto-Umsatzmarge von 15,3 % (Vj. 15,6 %). Nach Steuern ergab sich ein Periodenüberschuss von 14,9 Mio. Euro gegenüber 15,2 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Stichtag 30. Juni 2013 im Vergleich zum Jahresende 2012 um 13,4 Mio. Euro auf 98,7 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote belief sich ähnlich wie zum Jahreswechsel auf über 70 %.
In den ersten sechs Monaten 2013 investierte Hermle unter anderem in ein zusätzliches eigenes Bearbeitungszentrum für die Fertigung, in den Service- und Vertriebs-Fuhrpark sowie in Hard- und Software. Insgesamt beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf 3,4 Mio. Euro (Vj. 2,5).
Zum Stichtag 30. Juni 2013 beschäftigte das Unternehmen konzernweit 921 Mitarbeiter, elf Personen mehr als vor Jahresfrist und sechs weniger als per Ende 2012.
Auf Basis der soliden Entwicklung im ersten Halbjahr hält es Hermle unverändert für möglich, im Gesamtjahr 2013 wieder in etwa das hohe Vorjahresniveau bei Umsatz und Ergebnis zu erreichen - vorausgesetzt, die Marktsituation bleibt stabil. Hier sieht das Unternehmen nach wie vor große Unsicherheiten aufgrund der weiterhin labilen Situation in Europa und der bevorstehenden Wahlen in Deutschland. kf








