Wirtschaft + Unternehmen

Hahn + Kolb: setzt auf Innovationen und Internationalisierung

Gerhard Heilemann, Sprecher der Geschäftsführung, und Martin Hochmuth, Leiter des technischen Bereichs geben einen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung des Werkzeug-Dienstleisters und Systemlieferanten.

Martin Hochmuth, Leiter des technischen Bereichs (li) und Gerhard Heilemann, Sprecher der Geschäftsführung (re)

"Wir haben die Krise als Chance begriffen und uns neu aufgestellt", erklärte Gerhard Heilemann. "Obwohl Hahn + Kolb auch weiterhin ein Vollsortiment im Angebot hat, sind wir vor allem der Technologiepartner für die moderne Fertigung". Das Unternehmen optimiert mit seinen Produkten und Dienstleistungen industrielle Prozesse auch für den globalen Wettbewerb. Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt der Gruppe. Aber gerade auch Osteuropa mit Polen, Ungarn oder Russland sowie Indien und China entwickeln sich zu wichtigen Wachstumsmotoren. Im nordchinesischen Shenyang hatte der Werkzeug-Dienstleister und Systemlieferant im letzten Jahr seine vierte Niederlassung in der Volksrepublik eröffnet.

Martin Hochmuth unterstrich die Bedeutung der Beratungskompetenz von Hahn + Kolb und Innovationen für die Kunden. Um die Beratung zu stärken, will die Gruppe im nächsten Jahr allein in Deutschland das Außendienstpersonal um 20 Prozent aufstocken. "Der Kauf des richtigen Werkzeuges reicht heute nicht mehr aus, entscheidend ist die effiziente Ausführung des ganzen Prozesses von der Spannung des Werkstücks bis hin zur Nachbearbeitung", so Hochmuth. Dieses Jahr gibt es folgende Innovationen für den gesamten Fertigungsprozess: ein neues Nullpunkt-Spannsystem, das Programm für das Hartfräsen, Universal-Gewindebohrer und innovative Kühlschmierstoffe. lg

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