Anwenderspezifische Plug-&-Play-Produkte

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Projekt-Realisierung – individuell und schnell

Benötigt ein Unternehmen eine spezielle Komponente, die so auf dem Markt nicht verfügbar ist, gibt es zwei Möglichkeiten: die Lösung selbst bauen oder jemanden beauftragen, der das Bauteil entwickelt, produziert und liefert. So hat es Oliver Elsner, Einkaufsleiter der Toi Toi & Dixi Group, gemacht. In Conrad Electronic hat er den passenden Partner gefunden.

Worum genau ging es bei diesem Projekt?

Oliver Elsner © Toi Toi & Dixi Group

Konkret ging es um Heizlüfter, die wir im Winter in unseren mobilen Toilettenkabinen verbauen. Bislang hatten wir gängige Modelle im Einsatz, die jedoch nach Anlieferung aufwendig umgebaut werden mussten. Um den sicheren Einsatz zu gewährleisten, waren eine feuerfeste Platte auf der Rückseite und wasserfeste Kabel zu montieren. Die Frage war: Wie können wir unsere Produktion entlasten, damit sie sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren kann? Für mich ging es also darum, einen Lieferanten zu finden, der uns die Geräte mit den erforderlichen Spezifikationen liefert. Aus früheren Jobs kannte ich Conrad Electronic als zuverlässigen Beschaffer. Also habe ich mit der zuständigen Abteilung Kontakt aufgenommen.

Was waren die nächsten Schritte?

Das Conrad-Team in Hirschau hat Conrad Electronic International (CEI) in Asien mit ins Boot geholt. Denn Entwicklung, Qualitätsprüfung und Produktion sollten direkt beim Hersteller vor Ort passieren. Die erste grobe Kalkulation hat meine Annahmen bezüglich einer möglichen Kosteneinsparung bestätigt und so haben wir das Projekt umgehend gestartet.

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Was haben Sie sich von der Kooperation erhofft?

Das waren vor allem vier Aspekte: Von Conrad als Lieferant durften wir erwarten, dass er bezüglich Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit zu unseren Ansprüchen passt. Die Kooperation hat uns zweitens die Chance eröffnet, ein individualisiertes Produkt zu bekommen, das wir auch gleich mit dem passenden Design branden lassen können. Drittens stand ein fertig einsetzbares Produkt zu einem attraktiven Preis in Aussicht, zumal auch das Einbauzubehör aus dem Standardsortiment von Conrad stammt. Und viertens habe ich mit Conrad einen deutschen Lieferanten, der die Verantwortung für den Einsatz dieses Customized Products übernimmt.

Hat die Beschaffung der Heizlüfter trotz Corona-Krise reibungslos geklappt?

Es hat alles beeindruckend gut geklappt. Trotz Krisenzeiten hat es das Conrad-Team geschafft, bei einer Lead-Time von 180 bis 200 Tagen on time im Oktober 2022 zu liefern. Wir haben den kompletten Prozess – vom Prototyping bis zur Verschiffung der Heizlüfter – in die Hände von Conrad gelegt. Er war für uns gut nachvollziehbar, und am Ende hat CEI für uns 5.000 Heizlüfter produziert, die per Schiff aus Asien geliefert wurden – inklusive Tracking-Information.

Gab es Schwierigkeiten bei der ersten Projektrunde?

Heizlüfter für mobile Toilettenkabinen © Toi Toi & Dixi Group

Ein Plug-&-Play-Produkt speziell für uns entwickeln zu lassen, war eine neue Erfahrung. An ein paar Stellen mussten wir nachsteuern: So kam im Nachgang von einer unserer Servicegesellschaften die Bitte, Typenschilder mit Seriennummern nachzuproduzieren. Auch hier ist uns Conrad zur Seite gesprungen, hat die Schilder produziert und Seriennummern entwickelt, die bei Folgebestellungen weitergeführt werden. 

Lief auch in Sachen Logistik alles reibungslos?

Auch das ist eine Stärke von Conrad. In unserem Fall gingen die Container mit den Heizlüftern direkt nach Hamburg und anschließend ins Conrad-Logistikzentrum nach Wernberg-Köblitz. Dort wurde die Ware neu gebündelt und die Geräte per Spedition in unsere Hauptniederlassungen verteilt. Der Rest ging in unsere Hauptproduktion nach Gerstungen. Die guten Erfahrungen, gepaart mit einer klaren Kommunikation und regelmäßigen Updates, haben uns in der Tat dazu gebracht, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Derzeit läuft eine Anfrage für die Beschaffung von Elektronikkomponenten für die Kabinenproduktion, bei der wir erneut auf Conrad als Partner setzen.

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