Industrial Equipment
Fair Friend Group schließt Einkauf ab
Der im September 2013 vereinbarte Verkauf des Geschäftsbereichs Industrial Equipment der MAG IAS GmbH an die taiwanesische Fair Friend Group wurde am 20. Dezember abgeschlossen.
Die neu gegründete FFG Werke GmbH, die die Standorte Mosbach, Taunusstein, Chemnitz, Witten und Offenburg sowie die entsprechenden Aktivitäten am Standort Göppingen zusammen fasst, soll die FFG Europe Gruppe künftig als Premiumsparte der globalen Fair Friend Group komplettieren. Zusammen mit den weiteren Niederlassungen in Russland, China und Korea beschäftigen die deutsche Gesellschaft über 700 Mitarbeiter. Sie bildet zusammen mit den italienischen Schwestergesellschaften der Marken Jobs, Sachman, Rambaudi und Sigma die FFG Europe Gruppe, den europäischen Zweig der globalen FFG mit den Premiumprodukten des Firmenverbunds.
Luigi Maniglio, Gesellschafter der Gruppe und Geschäftsführer der FFG Werke GmbH: "Mit den Marken VDF Boehringer, Hüller Hille, Hessapp, Honsberg, Modul und Witzig & Frank knüpfen wir an große Traditionen an und decken ein sehr breites Anwendungsspektrum ab. Ich freue mich darauf, mit der erfahrenen Belegschaft und einem Führungsteam aus langjährigen Mitarbeitern der Vorgängerfirmen unseren Wachstums- und Innovationskurs fortzusetzen."
Die Produkte sind nach eigenen Angaben in den wichtigsten europäischen, asiatischen und amerikanischen Märkten etabliert. Mit eigenen Niederlassungen in Russland, Korea und China sowie Partnerschaften, unter anderem in Indien und den USA, soll die Präsenz weiter ausgebaut werden. Innerhalb der globalen Gruppe werden dazu etablierte Vertriebswege hinsichtlich einer gemeinsamen Nutzung bewertet. Die Betreuung von Schlüsselkunden soll dem Produktportfolio entsprechend angepasst und intensiviert werden. Weitere Potentiale ergeben sich durch den vereinfachten Marktzugang in Asien.
Das Portfolio der Gruppe umfasst horizontale und vertikale Drehmaschinen von VDF Boehringer und Hessapp, Horizontal- Bearbeitungszentren und flexible Fertigungszellen von Hüller Hille, Verzahntechnologie von Modul, Rundtakt- und Mehrspindelmaschinen von Witzig & Frank sowie entsprechende Servicelösungen für diese Marken und Vorgängermarken.
Neben der Modularisierung und Wartungsoptimierung der Produkte stehen die Themen Komplettbearbeitung und Technologieintegration im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit an den Standorten. Das breite Technologieportfolio bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten. Ein Beispiel sind automatisierte Fertigungszellen für Wellen und Zahnräder von Modul und Hessapp, wie vor kurzem auf der EMO 2013 vorgestellt. kf









