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Glasstec 2012 setzt deutliche Impulse
In einem wirtschaftlich ambivalenten Umfeld konnte die Glasstec 2012, die am 26. Oktober in Düsseldorf zuende ging, deutliche Zeichen setzen. Die rund 43.000 Besucher aus den Bereichen Maschinenbau, Industrie, Handwerk, Architekten/(Fassaden-)Planer sowie Solar stellen der Messe ein gutes Zeugnis aus. Auch die Rückmeldungen der 1.162 Aussteller unterstreichen die gute Stimmung, berichtet der Veranstalter.
Neben der positiven Zukunftsbeurteilung fielen auch die Urteile über die Erreichung der Besuchsziele und die Bewertung des Messeangebotes hervorragend aus. Beide Kennzahlen, so die Messe Düsseldorf, liegen deutlich über 90 Prozent. Die Glasstec unterstreicht damit ihren Anspruch als weltweite Leitmesse mit einem konstant hohen Anteil an internationalen Besuchern, die weit mehr als die Hälfte ausmachen. Auf höchstem Niveau ist weiterhin der Anteil an Führungskräften aus dem mittleren und Top-Management, die mehr als zwei Drittel der Besucher stellen. Dabei besonders auffällig: Die Investitionsbereitschaft bei den deutschen Führungskräften hat deutlich zugenommen.
Erfolgreiche Sonderschauen
Das umfangreiche Rahmenprogramm wurde von den Besuchern gut angenommen. Erneut zog vor allem die Sonderschau "glass technology live" großes Interesse auf sich. Unter dem Motto "Innovative Glasfunktionen" hatten Prof. Stefan Behling und sein Team des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart etliche Aufsehen erregende Exponate zusammen getragen, die Produkte der Praxis von morgen und übermorgen zeigen. Darunter beispielsweise ein Fenster, das ohne sichtbare Rahmenkonstruktion in eine Verglasung integriert war, gebogene, aber dennoch stabile Gläser, organische gebäudeintegrierte Photovoltaik sowie großformatige innovative Fassadenteile. Diese Fassaden-Mock-Ups bildeten in Kombination mit dem benachbarten "Kompetenzzentrum Glas, Fenster, Fassade", welches das Know-how verschiedener Verbände bündelte, das "Fassaden Center". Die "glass technology live" wurde an allen Messetagen von einem kostenlosen Symposium zu verschiedenen Themen begleitet, was von zahlreichen Besuchern wahrgenommen wurde.
Hochkarätige Konferenzen
An Architekten, Bauingenieure und verwandte Professionen richteten sich die Konferenz "engineered transparency" mit einem technischen Fokus auf den konstruktiven Glasbau und der Architekturkongress mit seinen international renommierten Referenten.
Bereits einen Tag vor Messestart diskutierten hochkarätige Experten aus Glas- und Solarindustrie im Rahmen der Konferenz "Solar meets Glass - 3rd Industry Summit for Markets, Costs and Technology" ihre Schnittstellenthemen. Bereits 2013 wird es dazu in Düsseldorf zur kommenden Auflage der Konferenz am 9. und 10. Oktober erneut Gelegenheit geben. "Wir möchten unseren Kunden mit dieser Plattform auch im glasstec-freien Jahr die Möglichkeit bieten, durch einen gezielten fachlichen Austausch voneinander zu profitieren. Abseits der aktuellen wirtschaftlichen Lage eröffnen sich der Glasindustrie so mittelfristig neue Absatzchancen, während die Solarindustrie auf dem Weg zu höheren Wirkungsgraden und Produktionskostensenkung das Know-how der Glasindustrie nutzen kann", erläutert Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.
Die nächste glasstec/solarpeq findet im Oktober 2014 statt. kf









