Früherkennung neuer Technologien
Endress+Hauser ist vorn dabei
Welche Unternehmen sind besonders aufmerksam und umsichtig, wenn es um das Erkennen von neuen Technologien geht? Dieser Frage ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen nachgegangen. Bewertet wurden über 200 Kandidaten.
Das Institut ermittelte die Gewinner in Zusammenarbeit mit erfahrenen Technologie-Experten erfolgreicher Unternehmen wie Opel, Audi, BMW, Roche, Saurer und Bosch. Ziel der Sondierung war es, besonders erfolgreiche Ansätze und Konzepte in der Technologiefrüherkennung führender europäischer Unternehmen zu identifizieren und zu vergleichen. Grundlage der Einstufung war eine detaillierte schriftliche Befragung, an der sich 207 Unternehmen beteiligten.
Von Seiten von Endress+Hauser stellten sich dem Auswahlverfahren Ulrich Kaiser, Leiter Technologie, sowie Marc Baret, Technologie-Manager von Endress+Hauser Maulburg, dem Kompetenzzentrum für Füllstand- und Druckmesstechnik von Endress+Hauser. "Im Vordergrund der Analyse standen der Prozess der Technologiefrüherkennung, ihre Organisation, Methoden und Tools, die Anbindung an die Strategie sowie die Bewertung von Technologien in frühen Phasen", erklärt Kaiser.
Klangvolle Namen
Nach dieser Vorselektion wurden die aussichtsreichsten Kandidaten ausführlich interviewt. Die Ergebnisse wurden der Jury in anonymisierter Form zur Beurteilung vorgelegt. Auf dieser Grundlage wählte das Experten-Konsortium fünf Unternehmen aus, die Konzepte zur Technologiefrüherkennung besonders erfolgreich umsetzen.
Neben dem Messtechnik-Spezialisten Endress+Hauser wurden die Osram GmbH, Enel aus Italien, die Wittenstein AG sowie 3M Deutschland GmbH ausgezeichnet. "Wir dürfen stolz sein, zu diesem illustren Kreis zu gehören", sagt Kaiser. "Wir können nicht jede Technologie selbst erforschen. Aber wir können viel gewinnen, wenn wir aufmerksam und systematisch verfolgen, was weltweit in den Forschungslabors der Wissenschaft und der Industrie passiert." kf









