Wirtschaft + Unternehmen
Freiheit für Atemwege
Darth Vader, der Bösewicht aus dem dreiteiligen Kinoknüller ,,Krieg der Sterne" röchelte bekanntermaßen enorm hinter seiner schwarzen Vollmaske. Dabei sollte eine solche Maske Atembeschwerden vorbeugen -- vorausgesetzt, die Akzeptanz dieser sicherlich nicht immer bequemen Schutzausrüstung ist beim Träger gegeben. Denn besonders am Arbeitsplatz sind Schutzmaßnahmen für den Mitarbeiter je nach Art und Konzentration der Gefahrstoffe ein Muss.
Die abgebildeten Atemschutzmasken lassen sich in zwei Hauptgruppen, Halbmasken und Vollmasken einordnen. Ob Sie Halb- oder Vollmasken verwenden hängt maßgeblich von Ihrem persönlichen Arbeitsumfeld und dem Einsatzgebiet der Masken ab. Während Halbmasken Mund, Nase und Kinn bedecken, schützen Vollmasken das gesamte Gesicht. Bei tränenreizenden Stoffen beispielsweise bieten Vollmasken den nötigen Augenschutz, auch wenn Sie nur geringen Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt sind.
Die persönliche Schutzausrüstung muss zum einen zuverlässig arbeiten, vor Gefahren schützen und vor allem auch getragen werden. Dass Ihre Mitarbeiter die Masken auch tatsächlich tragen, das erreichen Sie nur durch eine sorgfältige Auswahl dieser persönlichen Schutzausrüstung, die neben Sicherheit durchaus Tragekomfort leisten kann.
Ohne Filter keine Maske
Neben der sorgfältigen Auswahl von Schutzmasken ist der integrierte Atemschutzfilter natürlich ein Hauptbestandteil der Masken. Dort unterscheidet man zwischen Partikelfiltern gegen Staub oder Aerosole wie beispielsweise Asbeststaub, Schleifstaub oder Sprühnebel und Gasfiltern, die bei gas- oder dampfförmigen Schadstoffen wie Lösemittel- oder Säuredämpfen zum Einsatz kommen. Das gemeinsame filtern von Gas- und Partikeln erreichen Sie mit sogenannten Kombinationsfiltern.
Speziell bei den Gasfiltern haben die Berliner Spezialisten etwas neues auf der Pfanne. Das Produktportfolio wurde um eine innovative Gasfiltergeneration ergänzt, die sich durch eine neue Filtertechnologie auszeichnet, welche im Vergleich zur herkömmlichen Technik flexibler, kompakter und umweltfreundlicher ist. Sie basiert auf einer speziellen Bindungsart, die die Aktivkohle zusammenhält ohne deren Eigenschaften in der Schadstoff-Adsorption zu verringern.
Die einzelnen Aktivkohlekörnchen verkleben dabei mit Hilfe eines speziellen Erhitzungsverfahrens zu einer Tablette. Die entstandenen Aktivkohle-Tabs verfügen über eine so hohe Eigenstabilität, dass sich auf Gehäusekomponenten fast komplett verzichten lässt. Ein weiterer Vorteil besteht in der daraus resultierenden Flexibilität was die Formgebung der Filter angeht. Das deutlich reduzierte Gewicht und die wesentlich flachere Bauform tragen erheblich zur Verbesserung des Tragekomforts bei. Zur Zeit sind zwei Filtertypen für unterschiedliche Einsatzbereiche erhältlich welche sich sogar zu Kombinationsfiltern aufrüsten lassen.
Tragekomfort für Maskenmuffel
Die passenden Voll- oder Halbmasken, die in je drei verschiedenen Größen zu haben sind, lassen sich aufgrund der eingesetzten flexiblen Materialien leicht und angenehm tragen. Die an den Seiten gelegenen Filter bieten ausgewogene Gewichtsverteilung und ein uneingeschränktes Blickfeld auch bei den Vollmasken, wo optische Korrektur für verzerrungsfreie Sicht sorgt. Ein an die Gesichtskontur angepasster Maskenkörper aus hautfreundlichem Material macht das Tragen zu einer angenehmen Sache. Maske und Filter lassen sich über einen Bajonett-Anschluss miteinander verbinden. Fragen Sie an und lassen Sie sich beraten, welche Maske optimalen Schutz für Ihren Einsatzbereich bietet.
Katja Preydel
Links: http://www.msa-auer.de








