Wirtschaft + Unternehmen

Forum Effektive Fabrik 2008

Am 20. Juni 2008 trafen sich über 120 Geschäftsführer und Führungskräfte produzierender Unternehmen in München, um sich über die Möglichkeiten zur Sicherung der Produktivität am Standort Deutschland zu informieren. Zum "Forum Effektive Fabrik" lud Prof. Dr. Jürgen Kletti, Gründer und Geschäftsführer des Mosbacher Systemhauses MPDV Mikrolab GmbH, ein. Namhafte Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft gaben den Teilnehmern in ausgewählten Fachvorträgen zahlreiche Anregungen für mehr Produktivität am Standort Deutschland.


Hauptredner der Forums war Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und ehem. BDI-Präsident, der als Kenner des internationalen Wirtschaftssystems ausführlich darstellte, welchen Herausforderungen sich die Unternehmen heute im globalen Wettbewerb stellen müssen und wie die Gesellschaft dazu beitragen kann, den Standort Deutschland dauerhaft zu sichern.
Jochen Schumacher, Leiter der Beratungsabteilung MPDV Campus, zeigte auf, dass es in den Unternehmen trotz umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen und Personalabbau noch erhebliche Wirtschaftlichkeitspotenziale gibt. Voraussetzung zur Erschließung dieser Potenziale ist die systematische Erkennung und Beseitigung von Verschwendungen. Am Beispiel des MES HYDRA demonstrierte Rainer Deisenroth, Mitglied der MPDV-Geschäftsleitung, wie moderne IT dazu beitragen kann, die Fertigungsabläufe transparenter, effizienter und reaktionsfähiger zu machen - Voraussetzung für eine wirtschaftliche Produktion.

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Dass am Standort Deutschland erfolgreich und profitabel gefertigt werden kann bewiesen gleich zwei namhafte Unternehmen: Phoenix Contact GmbH & Co. KG und Linden GmbH & Co. KG.. Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact, zeigte auf, welchen Praxisnutzen der Marktführer in der elektrischen Verbindungs-, Interface- und Automatisierungstechnik durch den Einsatz des MES HYDRA erzielen und damit deutlich die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern konnte. Ebenso belegte Michael Kastrup, Geschäftsführer von Linden, wie sich der Standort Deutschland gegen die Produktion in Niedriglohnländern durchsetzen kann. So konnte der führende Hersteller von Kunststoff- und Metallteilen für die Automobilindustrie seine Produktivität und damit auch seine Leistungsfähigkeit in den Bereichen Entwicklung, Qualität, Logistik und Fertigung dank Einsatz des MES HYDRA deutlich steigern, wodurch die Fertigung am Standort Deutschland heute nicht nur gesichert sondern auch ausgebaut werden konnte.


Prof. Dr. Günther, Leiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Humboldt-Universität zu Berlin, zeigte auf, welchen Nutzen IT heute und in Zukunft einnimmt. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die RFID-Technologie und MES-Systeme.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass sie durch das Forum Effektive Fabrik neue, praktisch verwertbare Impulse zur Sicherung der Produktivität am Standort Deutschland gewinnen konnten. "Das durchweg positive Feedback der Teilnehmer bestätigt unsere Bestrebungen, den Fertigungsunternehmen in Deutschland mit unseren Initiativen und IT-Lösungen "Neue Wege zur effektiven Fabrik" aufzuzeigen", resümiert Prof. Dr. Kletti.

 

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