Wirtschaft + Unternehmen

Fantasie im Oberstübchen

Pyramiden und Kuppelbauten aus Stahl, Aluminium und Glas sind die Spezialität der Industriebauer von Eberspächer. Ob spitz zulaufende Oberlicht-Pyramiden für Empfangshallen oder asymmetrische Shedlichter für Fabriken, ob gläserne Satteldächer oder Lichtbänder mit integriertem Rauchabzug, ob filigrane Dachlandschaften oder großflächige Fassaden ¿ die Esslinger bieten immer höchst attraktive Lösungen.

Da kann man schon ins Staunen geraten. Unser erstes Bild zeigt ein Projektbeispiel, bei dem sogar der Boden verglast wurde. Herzstück dieser Glasbau-Architekturen ist ein ausgeklügeltes Pfosten-Riegel-System, das aus fünf Hauptkomponenten besteht: Pfosten aus Stahl-Rechteckrohr, Riegel aus Stahl oder Aluminium, Glas in verschiedenen Qualitäten, Dichtungen aus alterungsbeständigem EPDM und Deckschienen (Leichtmetall, Kupfer, Edelstahl) für offene und abgedeckte Verschraubungen. Dabei liegt die Breite der Pfosten meist bei nur 50 Millimetern. Das ist für Verglasungen recht wenig und erlaubt optisch ¿leichtfüßige¿ Konstruktionen. Die Querschnittstiefe der Pfosten wird hingegen von den statischen Anforderungen bestimmt. Irgendwo muss die Stabilität ja herkommen. Bei den Gläsern stehen Isolier-, Wärmeschutz- oder Sonnenschutz-Varianten in Dicken von 20 bis 60 Millimetern zur Auswahl. Unser zweites Bild lässt die Komplexität des Profilsystems erahnen.

Wer mit ihnen zusammenarbeite, gehe ¿keinerlei Risiko ein¿, so die Esslinger. Dass das renommierte Unternehmen von der ¿Hardware¿ über die Beratung, Planung, Fertigung, Montage und Wartung sämtliche Leistungsphasen abdeckt, ist aus Architekten- und Bauherrensicht zweifellos ein erleichternder Faktor. Doch was ist mit den ganz praktischen Fragen nach Statik, Witterungsstabilität, Belüftung, Wärmedämmung und vor allem Brandschutz? Diesbezüglich verspricht man neben Erfahrung und Perfektion ¿natürlich 100prozentige Übereinstimmung mit den einschlägigen Baurichtlinien¿. Konkret schlägt sich das beispielsweise in einer Dreischicht-Brandschutzverglasung nieder, die den Schutzklassen G120 entspricht ¿ einem Feuer also bis zu zwei Stunden zu widerstehen vermag. Wichtig für den schnellen Baufortschritt: Da die Brandschutz-Verglasungen nach DIN 4102 (Teil 13) geprüft und bauaufsichtlich zugelassen sind, muss der Architekt keine zeitraubenden Einzelgenehmigungen einholen. Die Esslinger halten eine ganze Reihe höchst lesenswerter Info-Broschüren bereit.

Michael Stöcker

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