Jungheinrich
Exportstopp für Stapler nach Russland und Belarus
Wie unsere Kollegen von materialfluss erfahren haben, hat der Hamburger Flurförderzeughersteller und Intralogistiker Jungheinrich am 3. März einen Exportstopp von Neu- und Gebrauchtmaschinen nach Russland und Belarus beschlossen.
Wenige Tage vorher hatte sich der Vorstand der Aktiengesellschaft mit eindringlichen Worten an die Belegschaft gewandt und unter anderem eine Sofortspende von 100.000 Euro für ukrainische Flüchtlinge beschlossen. Der Text datiert vom 1. März, darin heißt es unter anderem:
Unsere größte Sorge gilt in diesen Tagen den Menschen in der Ukraine, insbesondere unseren Jungheinrich Kolleginnen und Kollegen sowie ihren Familien. Wir bangen um ihre Sicherheit und hoffen, dass sie unversehrt durch diese schreckliche Zeit kommen. Da, wo wir können, haben wir Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Angehörigen in der Ukraine zu unterstützen.
Des weiteren verkündet der Vorstand der Jungheinrich AG finanzielle Hilfen und eine Spende:
Für die finanzielle Absicherung unserer ukrainischen Belegschaft ist gesorgt. Unsere Teams in den Nachbarländern haben Hilfsmaßnahmen für die flüchtenden Menschen auf den Weg gebracht. Ein großartiges Engagement, das wir vollumfänglich unterstützen. Der Vorstand hat in diesem Zuge kurzfristig eine Spende in Höhe von 100.000 Euro als Soforthilfe beschlossen, um den aus der Ukraine geflüchteten Menschen schnell eine erste Unterstützung zukommen zu lassen.
Das Schreiben endet mit dem bemerkenswerten Schlusswort:
Frieden ist die Grundvoraussetzung für unser aller Sicherheit und nicht zuletzt auch für unsere Freiheit und unseren Wohlstand. Wir sind betroffen in diesen Tagen über die vielen Opfer des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. Wir bewundern den Mut, mit dem die Ukrainerinnen und Ukrainer um ihre Freiheit kämpfen. Und wir hoffen, dass die Verantwortlichen für diesen Krieg schnellstmöglich zur Vernunft kommen und der Frieden wieder zurück nach Europa kehren kann.
Dem ist kaum etwas hinzuzufügen, möchte auch die Redaktion von materialfluss ergänzen. Wir von INDUSTRIAL Production schließen und dem an. Alle Nachrichten in Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg finden Sie in unserem Themenspecial.










