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Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen
Der Chemnitzer Spitzentechnologiecluster TU Chemnitz und das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) siegten mit dem Forschungsvorhaben Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik im Sächsischen Landesexzellenzwettbewerb.
Insgesamt stellt der Freistaat bis 2013 für die Landesexzellenzinitiative rund 160 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Landesmitteln zur Verfügung. Davon fließen etwa 35 Millionen Euro in das Chemnitzer Spitzentechnologiecluster. Das Projekt geht aus von Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Leiter des Institutes für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse an der TU Chemnitz und Leiter des Fraunhofer IWU. Ziel ist es, die Forschung zu komplexen technischen, naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen auf diesem Gebiet entscheidend voranzubringen. Dabei sind Energieeinsparungspotenziale im gesamten Produktlebenszyklus von der Produktentwicklung bis hin zum Recycling im Fokus der Forscher.
Die Bedeutung des Projektes umschreibt Neugebauer, der in den kommenden Jahren Sprecher des Spitzentechnologieclusters ist, in wenigen Sätzen: "Neue Technologien der Energie- und Ressourceneffizienz stellen durch die weltweit demografische Entwicklung und die damit verbundene Nachfrage nach Energie und Rohstoffen die zentrale Herausforderung für die Ingenieurwissenschaften der Zukunft in Deutschland und Europa dar. Mit 26 Prozent hat die verarbeitende Industrie nach den privaten Haushalten den größten Anteil am Primärenergiebedarf Deutschlands. Anliegen des Spitzentechnologieclusters ist es, durch die Bündelung der am Wissenschaftsstandort Chemnitz vorhandenen exzellenten Forschungsbereiche einen national und international sichtbaren Beitrag zur Umsetzung der Vision einer nahezu emissionsfreien Produktion bei gleichzeitiger Reduzierung des Energiebedarfs und Erhöhung der Ressourceneffizienz zu leisten."
Insgesamt werden in den nächsten fünf Jahren 75 wissenschaftliche Mitarbeiter - darunter zehn internationale Nachwuchswissenschaftler - innerhalb von 16 Teilbereichen die Grundlagenforschung auf diesem Gebiet vorantreiben.








