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Dürr lackiert Lkw in Pithampur
VECV ist ein Joint Venture der Volvo Truck Group mit dem indischen Nutzfahrzeugbauer Eicher. Der Auftrag für Dürr hat einen hohen Anteil für die lokale Niederlassung Dürr India Private Limited, die bereits 1997 in Chennai gegründet wurde und heute auf rund 180 Mitarbeiter verweisen kann.
Zum Leistungsumfang von Dürr gehört die komplette Lackiereinrichtung für leichte bis schwere Lkw-Fahrerhäuser. In Vorbehandlung und KTL kommt das flexible Rotationstauchverfahren RoDip E zum Einsatz. Dieses überzeugt mit weniger Läufern und Tropfen, weniger Badverschleppung und nahezu vollständig herausgespülten Schmutzpartikeln - selbst in schwer erreichbaren Hohlräumen. Das führt zu weniger Nacharbeit und einer gleichmäßigen Beschichtung. Optimierte Ein- und Austauchphasen mit der daraus resultierenden Verkürzung des Tauchbeckens sparen Platz, Material und Energie.
Zwei Lackierroboter des Typs EcoRP 6F sorgen für die vollautomatische Außenlackierung. Die Innenlackierung erfolgt an manuellen Arbeitsplätzen, die ebenso wie die gesamte Farbversorgung von Dürr geliefert werden. Die Roboter werden von der Dürr Leittechnik EcoEMOS visualisiert und überwacht wie die Skid-Fördertechnik und die dezentrale Elektrotechnik.
Eicher senkt damit seine Stückkosten. Zu Beginn sollen zwölf Einheiten pro Stunde lackiert werden - das äußerst platzsparende Layout lässt aber eine einfache Erweiterung der Anlage auf circa 18 Einheiten in der Stunde jederzeit zu. Damit kann der Fahrzeugbauer auf veränderte Marktanforderungen reagieren.
Im Juni 2012 wird die Anlage für Eicher ihren Betrieb aufnehmen. Dürr profitiert bei diesem Auftrag von seiner internationalen Vernetzung und seiner lokalen Präsenz in Indien. Die Dürr-Mitarbeiter vor Ort erbringen 75 Prozent des Auftragsvolumens. bw









