Wirtschaft + Unternehmen

Docdata: E-Weihnacht bringt Powerstress

Weihnachtszeit ist Stresszeit im E-Commerce. Kunden durchforsten Online-Shops auf der Suche nach passenden Geschenken für Freunde und Familie - stets fokussiert auf die Tage kurz vor dem Weihnachtsfest. Für Logistikdienstleister wie Docdata aus Großbeeren beginnt mit der kalten Jahreszeit die heißeste Phase des Jahres. "Wir rechnen mit einem Auftragszuwachs von bis zu 100 Prozent", erklärt Stefan Heine, Geschäftsführer von Docdata. "Rund um die Feiertage werden die Transaktionen noch einmal deutlich zunehmen. " Insgesamt erwartet der Logistikdienstleister ein Auftragsvolumen von etwa 150.000 Sendungen pro Tag. Erfahrungsgemäß nehmen vor allem Bestellungen aus den Bereichen Textil und Technik zu.

Volle Läger, leere Läger: Weihnachtszeit ist Hochkonjunktur in den E-Commerce-Regalen.

Docdata ist einer der führenden Full-Service-Anbieter für die Abwicklung ganzheitlicher E-Commerce-Services mit Schwerpunkten in den Niederlanden, UK und Deutschland. Kernkompetenz des Unternehmens aus Großbeeren bei Berlin liegt in der logistischen Abwicklung und im Retourenmanagement.

Dabei beginnt die Weihnachtszeit aber nicht erst mit den eingehenden Bestellungen. Im Vorfeld müssen bereits neben einer detaillierten Personalplanung sowohl der Wareneingang als auch die Einlagerung der Ware erfolgen. "Zur Weihnachtszeit sind unsere Lagerkapazitäten ausgelastet. Aufgrund unserer Erfahrungswerte und der unserer Kunden wissen wir, welche Waren besonders gefragt sind. Das fließt entsprechend in unsere Planungen mit ein", so Heine.

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Nach den Feiertagen steigt dann die Anzahl der Retouren. Die zurückgesandte Ware wird vom Docdata-Personal vereinnahmt, geprüft und anhand des Zustandes der Retoure klassifiziert. Neuware lagern fachkundige Mitarbeiter wieder ein, leichte Gebrauchsspuren beispielsweise an der Verpackung werden beseitigt, defekte Ware entsorgt oder als B-Ware verkauft. "Die Weihnachtszeit ist bei uns Ausnahmezustand. Letztlich unterscheidet sich der E-Commerce hier aber nicht sonderlich vom stationären Handel. Auch hier sind die Läden voll und nach Weihnachten beginnt dann das große Umtauschen", erklärt Heine. bw

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