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Artikel und Hintergründe zum Thema

Jahresabschluss

Daniel Schilling,

Bosch übertrifft 2020 Erwartung

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die Bosch-Gruppe trotz Corona-Krise und rückläufiger Automobilproduktion ein positives Ergebnis.

Bosch will verstärkt aof AIoT setzen. © Bosch AG

Das Geschäft des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens entwickelte sich damit besser als zunächst erwartet. Nach vorläufigen Zahlen erreichte das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) rund 1,9 Milliarden Euro. Die EBIT-Rendite liegt damit voraussichtlich bei rund 2,5 Prozent. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBIT voraussichtlich auf rund 3,3 Milliarden Euro oder rund 4,5 Prozent vom Umsatz. Der Gesamtumsatz belief sich auf 71,6 Milliarden Euro und lag damit wechselkursbereinigt 4,4 Prozent unter Vorjahr.

„Den Auswirkungen der Pandemie zum Trotz haben wir ein deutlich positives Ergebnis erzielt – dies verdanken wir in erster Linie dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiter“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, zur Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen. Zudem habe sich erneut die breite Aufstellung nach Regionen wie auch nach Unternehmensbereichen bewährt. „Mit Investitionen in wichtige Zukunftsfelder wie nachhaltige Mobilität, Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz bauen wir unsere Innovationsführerschaft weiter aus.“ Insbesondere aus der Kombination von Künstlicher Intelligenz (AI) und dem Internet der Dinge (IoT), kurz AIoT, verspricht sich Bosch Wachstumschancen in Milliardenmärkten.

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Wachstumschance AIoT

Durch das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge will Bosch so künftig die Weichen zu einem Milliardenmarkt stellen und mit innovativen AIoT-Lösungen einen Mehrwert für Kunden schaffen – durch weniger Energiekosten, mehr Komfort und Sicherheit. Das aus der Vernetzung generierte Wissen über die Verwendung seiner Produkte soll künftig etwa deren Nutzung durch Software-Updates verbessern oder neue Funktionen und Services ermöglichen. Die technischen Voraussetzungen hat Bosch in den vergangenen Jahren geschaffen: Eine IoT-Suite verbindet Geräte, Sensoren und Gateways, während eine Cloud-Infrastruktur Daten prozessiert. Mittels einer AI-Plattform lassen sich Anwendungen der Künstlichen Intelligenz zügig skalieren.

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