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Bildverarbeitung in der Medizintechnik verbessert Behandlung
Der Gesundheitsbereich steht unter hohem Druck. Einerseits sollen individuelle medizinische Vor- und Versorgungsleistungen in hoher Qualität verfügbar sein, andererseits sollen die Kosten sinken. "Die Bildverarbeitung kann hier Schlüsseltechnologie sein, um diese gegenläufigen Ansprüche zu verbinden", sagt Alexander Temme, Verkaufsleiter bei Basler. Denn kameragestützte Medizintechnik kann dazu beitragen, Früherkennungs-, Diagnose-, Behandlungs-, Archivierungs-, und Schulungsmethoden zu verbessern. Auch die VISION 2011, Weltleitmesse für Bildverarbeitung (BV), wird sich diesem zukunftsrelevanten Thema verstärkt widmen. Aussteller werden erstmals eine Art Medizintechnik-Anwendungsparcours bilden. "Rückmeldungen von Vision-Besuchern der letzten zwei Jahre zeigten, dass das Thema Medizintechnik zunehmend wichtiger wird. Diese Branche wird mittlerweile als fünftwichtigste Besucherbranche wahrgenommen", sagt Florian Niethammer, Projektleiter der Vision. Zusätzlich plant der Fachbereich Industrielle Bildverarbeitung im VDMA, im Rahmen der Industrial Vision Days, Vorträge im Umfeld medizintechnischer Anwendungen. Die Messe 2011 öffnet vom 8. bis 10. November auf dem Stuttgarter Messegelände zum 24. Mal ihre Tore.
Die Anwendungsvielfalt in der Medizintechnik sowie der Ideenreichtum der Innovationen scheinen unermesslich: Minikameras für endoskopische Untersuchungen oder zur minimalinvasiven Chirurgie, Scanner zum Verbessern der Qualität von Zahnersatz, Hautscanner, um Hautkrebs zu identifizieren, empfindliche Digitalkameras zur Analyse der Netzhaut in der Augenheilkunde, Bewegungsanalysen in der Sportmedizin und Orthopädie, roboterunterstützte Operationen, Simulation von Schönheitskorrekturen, Überwachung und Dokumentation von Operationen, BV-Systeme zur Unterstützung medizinischer Ausbildung sind nur einige von vielen Beispielen. bw









