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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baureihe Kastowin enthüllt

Kasto feiert 170. mit neuer Maschinenreihe

Seinen 170. Geburtstag feierte der Maschinenbauer Kasto mit einer Hausausstellung und beschenkte sich dabei selbst mit einer neuen Sägebaureihe. Impressionen von der Jubiläumsveranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie

Die Kastowin-Baureihe besteht aus fünf Bandsägevollautomaten, die einen Schnittbereich von 330 bis 1.060 Millimeter abdecken. Die Maschinen eignen sich universell für den Einsatz bei verschiedenen Stählen und sind damit eine flexible Lösung für zahlreiche Anwendungsfälle. Die Baureihe umfasst die Kastowin A 3.3, A 4.6, A 5.6 und A 10.6. Jede Säge ist mit zwei verschiedenen Bandbreiten verfügbar. Darüber hinaus bietet der Hersteller ein umfangreiches Zubehörsortiment für die Maschinen an. Dazu gehören etwa verschiedene Späneförderer, eine hydraulische Lagenspanneinrichtung, ein Laser zur Schnittlinienprojektion oder ein automatischer Nullmaßstart. (Bild: Stotz)

Das Unternehmen wurde 1844 von Karl Stolzer als Zimmerei gegründet. Etliche Generationen später trägt der Kopf an der Unternehmensspitze noch immer den Namen Stolzer. Und Armin Stolzer machte es spannend für die Besucher der Jubiläumsveranstaltung: Die Maschinen der neuen Reihe Kastowin zeigten sich eingangs seiner Begrüßungsrede noch gut verhüllt, und der Geschäftsführer ließ erst die 170-jährige Familiengeschichte des badischen Familienunternehmens Revue stolz passieren, ehe er auf die neue Reihe einging und die Tücher gelüftet wurden.

Die Kastowin sind vollautomatische Bandsägen, die ein breites Anwendungsspektrum bieten: von Maschinen- und Werkzeugbau über Stahlhandel und Automotive bis zur Luft- und Raumfahrttechnik. Die Baureihe besteht aus fünf Bandsägevollautomaten, die einen Schnittbereich von 330 bis 1.060 Millimeter abdecken. Die Maschinen eignen sich zudem universell für den Einsatz bei verschiedenen Stählen. Damit ist diese Baureihe eine flexible Lösung für zahlreiche Anwendungsfälle. Die verschiedenen Größen sind alle nach derselben Bauweise konstruiert, die verwendeten Bauteile sind weitgehend identisch - dadurch kann der Hersteller die neuen Sägen günstiger anbieten als vergleichbare Produkte.

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Von der neuen Maschinenreihe verspricht sich Stolzer einen weiteren Schub fürs Geschäft. Nach einem Umsatz von 105 Millionen in 2013 peilt das Unternehmen für 2014 ein moderates Wachstum von rund drei Prozent an.

In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen erheblich investiert und seine Fertigung teilweise auf Linienfertigung umgestellt und eine modulare Gleichteile-Strategie eingeführt.

So verfügt die Kastowin als erste Kasto-Maschine über einen hohen Anteil an Gleichteilen innerhalb der Baureihe. Die Vorteile: das senkt die Kosten für den Materialeinkauf, den Fertigungsaufwand ebenso wie den Montageaufwand in der modernen Taktmontage. hs

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