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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatisierung in der Fischverarbeitung

Ohne Blut und Gräten

Die Verarbeitung von Fisch und Fleisch unterliegt strengen Auflagen: Die Produktion muss absolut hygienisch erfolgen, die Herkunft nachverfolgbar sein und gleichzeitig sollen der Fisch und das Fleisch in einer immer gleichbleibenden Qualität vorliegen. Die Forscher von Sintef aus Trondheim in Norwegen arbeiten derzeit daran, den Verarbeitungsprozess beider Nahrungsmittel zu optimieren und zu automatisieren. Dabei setzt es auf einen hochleistungsfähigen sechsachsigen Roboter von Denso Robotics vom Typ VS-087. Sintef ist mit rund 2.200 Mitarbeitern eine der größten Forschungseinrichtung Norwegens.

Forscher der norwegischen Sintef

"Unser Roboter übernimmt das Filettieren des Fisches und bedient das Schneidemesser", erklärt Lars Wirenfeldt, Sales Manager für Denso Robotics in Skandinavien. Der Fisch wird dabei mit Hilfe von Feinsensorik vermessen, so dass analysiert werden kann, an welchen Stellen das Messer genau  ansetzen muss oder wo sich beispielsweise Haut und Gräten befinden. Auch die für den Konsumenten unschönen blutigen Stellen können sensorisch identifiziert und vom Roboter rausgetrennt werden. Der Robotereinsatz soll dazu führen, dass Gewicht und Form der Filets nahezu identisch sind, sobald sie in den Verkauf gelangen. Auch für die Verarbeitung von Hähnchenbrust soll das Verfahren eingesetzt werden.

"Die größte Herausforderung bei der Verarbeitung von Fisch und Fleisch ist, dass jedes Stück unterschiedlich ist und trotzdem im Verkauf am besten gleich aussehen soll", so Harry Westavik, Research Manager für Automation und Produktionseffizienz bei Sintef. bw

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