Auftragseingang Werkzeugmaschinenindustrie
VDW meldet einen unspektakulären Jahresausklang
Im vierten Quartal 2013 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Schlussquartal 2012 um 6 Prozent. Die Inlandsbestellungen zogen um 3 Prozent an, die Auslandsbestellungen notierten 11 Prozent unter Vorjahr. Für das Jahr 2013 insgesamt gilt ein Minus von 6 Prozent. Dabei verlor das Inland 7 Prozent, das Ausland 6 Prozent.
"Damit endete das Jahr für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie recht unspektakulär", kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Das letzte Quartal habe im Hinblick auf eine stabile Auswärtsentwicklung der Bestellungen einen kleinen Rückschlag gebracht. Dennoch habe die Auftragseingangsentwicklung im zweiten Halbjahr 2013 eindeutig ins Plus gedreht. Die Umformtechnik, Erfolgsgarant für die Produktionsentwicklung im abgelaufenen Jahr, hatte im vierten Quartal ein Viertel ihrer Bestellungen eingebüßt. "Der Bereich legt eine Verschnaufpause ein, die großen Projekte des Hauptabnehmers Automobilindustrie sind zunächst abgearbeitet", sagt Schäfer. Im Gesamtjahr 2013 sank der Auftragseingang für die Umformtechnik um 2 Prozent. Die Bestellungen von Zerspanungstechnik fielen um 8 Prozent.
2014 setzt die Branche wieder auf einen Bestellzuwachs von rund 10 Prozent, der gleichermaßen aus dem Inland wie dem Ausland kommen soll. kf









