Wirtschaft + Unternehmen

Alma und Missler Software planen Fusion

Die zwei französischen CAD /CAM-Softwareentwickler Alma und Missler Software, beide mit führenden Positionen in ihren entsprechenden Märkten, bereiten derzeit ihre Fusion vor. Alma übernimmt zu diesem Zweck zunächst einen geringen Anteil des Kapitals von FMS, der Holding der Missler Software. Mit dem Zusammenschluss sollen sowohl die Produktpaletten als auch die Händlernetzwerke zusammengeführt werden.

Der Zusammenschluss ermöglicht der Alma-Missler Group (dieser neue Name wird zukünftig für gemeinsame Projekte verwendet), erweiterte und integrierte CAD/CAM/ERP-Softwarelösung anzubieten, eine relevante Größe zu erreichen, um das internationale Wachstum voranzutreiben, und ausreichend Ressourcen für Forschung und Entwicklung bereit zu stellen.

Die Ziele der Zusammenarbeit:

Da sich beide Produktpaletten von Alma und Missler Software ergänzen, wird der neue Konzern Alma-Missler Group alle Bereiche der Produktion mit einem völlig integrierten CAD/CAM/ERP-Angebot ansprechen können, sei es im Bereich der Mechanik, der Werkzeugherstellung, der mechanischen Fertigung, der Blechbearbeitung, dem mechanischen Schweißen, der Holzbearbeitung oder der Roboteranwendungen.

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen führt zu einem Konzern mit 300 Mitarbeitern - 600, wenn man die verbundenen Unternehmen und die wichtigsten Reseller berücksichtigt - der Marktführer in Frankreich ist und weltweit bereits in mehr als 20 Ländern durch Niederlassungen und Reseller vertreten ist.

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Einsparungen von Kosten (Zusammenlegen der Komponenten, Entwicklungen und Vertriebskosten, usw. ) durch die Zusammenlegung der beiden Unternehmen werden der Gruppe ermöglichen, mehr Ressourcen für Research & Development, Innovation und Entwicklung von neuen Märkten freizusetzen.

Ein industrielles Projekt

Der Zusammenschluss von Alma und Missler Software kann als Konsolidierung der führenden Softwarehersteller gesehen werden. Die unabhängige französische Gruppe Cluster Edit meint: "Um in der Softwareentwicklung erfolgreich zu sein, müssen sich kleine und mittlere französische Unternehmen auf verschiedene Entwicklungsstrategien konzentrieren: internationale Entwicklung, Innen- und Außenwachstum."

Der Zusammenschluss zwischen Alma und Missler Software wird die Verschmelzung zu einem Softwareentwickler ermöglichen, der mit den wichtigen internationalen CAD/CAM-Anbietern in bezug auf internationale Präsenz und angebotene Produktpalette konkurrieren kann. Alma und Missler Software verfügen bereits über eine internationale Präsenz (rund 60 Prozent der Lizenzen werden außerhalb Frankreichs verkauft). Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen festigt diese Präsenz (Synergie von Angebot und Ressourcen) und zielt auf neue Märkte. Das neue Unternehmen wird seinen "französischen Touch" bei den Softwarelösungen der Fertigungsindustrie behalten.

Aufbau eines unabhängigen Konzerns

Im Gegensatz zu einem Finanzprojekt hat diese Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in erster Linie das Ziel, die Fortführung einer starken Produktlinie, die Verstärkung der Investitionen und das Wohlergehen und die Motivation der Mitarbeiter zu sichern. Dieser Zusammenschluss hat eine ökonomische, humane und kooperative Dimension, die die Unabhängigkeit der Alma-Missler Group garantiert und den Willen, weiterhin Software in Frankreich zu entwickeln, unterstreicht.

Dank eines geringen Überschneidens der beiden Produktlinien und einem positiven ökonomischen Umfeld während der weltweiten Finanzkrise wird es keine Arbeitsplatzverluste geben.

Alma und Missler Software planen zuerst eine Probezeit von 18 bis 24 Monaten, in denen die beiden Unternehmen den Zusammenschluss umsetzen und eng miteinander arbeiten werden. kf

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