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AFT wird Schaeffler Engineering
Die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH, eine einhundert Prozent Tochter der Schaeffler AG, wird zum 1. März 2013 in die Schaeffler Engineering GmbH umfirmieren. Die Umbenennung des Entwicklungsdienstleisters ist Teil der neuen Unternehmensstrategie, mit der sich das mittelständische Unternehmen weltweit als Engineering-Dienstleister und Systemspezialist für Mechatronik positioniert.
"Ein Engineering-Dienstleister muss dort sein, wo entwickelt wird, vor allem in Zukunft. Deshalb verfolgen wir unter dem neuen Namen einen globalen Wachstumskurs und werden unsere Systemkompetenz im Bereich Mechatronik verstärkt in den neuen Märkten anbieten", erläutert Rolf Laufs, CEO von AFT / Schaeffler Engineering, die Pläne für die Zukunft. Die Ausgangsposition für ein weltweites Engagement des Unternehmens beurteilt er dabei positiv, "denn in den entscheidenden Forschungs- und Entwicklungsbereichen Antriebsysteme und -komponenten, Elektrik/Elektronik mit zugehöriger Software-Entwicklung, insbesondere mit dem Fokus Elektrifizierung des Antriebs, verfügen wir über das von OEMs und Lieferanten gesuchte Know-how und die notwendige Projekterfahrung."
Auch mit neuem Namen soll der Entwicklungsdienstleister weiterhin unabhängig am Markt auftreten und neben Konzernprojekten verstärkt extern tätig sein. Für den Eintritt in die neuen Märkte kann das Unternehmen, ebenso wie bei der langfristig geplanten Ausweitung der Aktivitäten auf weitere Industriebranchen, mit der Unterstützung durch den Mutterkonzern rechnen.
1979 wurde die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH in Werdohl gegründet und bietet mechatronische Systementwicklungen, Entwicklung klassischer sowie alternativer Getriebe- und Antriebssysteme, Fahrzeugintegration, mobile Messtechnik sowie Analyse und Optimierung der Fahrzeugakustik an. Die Kernkompetenzen reichen von Rapid Control Prototyping, kundenspezifischer Hard- und Softwareentwicklung und Serienapplikation, Berechnung, Konstruktion und Entwicklung für Prototypen- und Serienanwendungen, über Messtechnikintegration, Akustik- und Schwingungsanalyse bis zur Kleinserienlieferung mit Serienbetreuung. 1986 wurde AFT durch die LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH übernommen. Drei Jahre später beteiligte sich die damalige TEMIC Microelectronic, später Continental TEMIC, zu 50 Prozent. 2004 wurde das Unternehmen vollständig in die Schaeffler Gruppe integriert. kf







