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Artikel und Hintergründe zum Thema

Absatzprobleme im Papiergeschäft

Voith streicht Stellen in Heidenheim

Auf Grund von Absatzproblemen im Papiergeschäft plant der Anlagenbauer Voith einen Arbeitsplatzabbau am Stammsitz Heidenheim. Voith hatte im laufenden Geschäftsjahr wiederholt über große Auslastungsprobleme im Bereich Voith Paper Heidenheim berichtet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer hatten sich bereits auf ein Sonderkündigungsrecht der laufenden Betriebsvereinbarung für den Standort zum 30. September 2013 geeinigt und Gespräche darüber aufgenommen, wie die Kapazität an die schlechtere Auslastung angepasst werden kann. Arbeitgeber, Betriebsrat und IG Metall verständigten sich jetzt auf ein gemeinsames Eckpunktepapier mit Lösungsvorschlägen. Das Papier beinhaltet unter anderem den Wegfall von rund 430 Stellen am Standort. Beide Seiten vereinbarten, wenn möglich den Arbeitsplatzabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu planen. Sollte dies nicht für alle der rund 430 betroffenen Stellen umsetzbar sein, ist auch die Möglichkeit vorgesehen, ab Herbst 2014 über betriebsbedingte Kündigungen zu verhandeln. Der Abbau soll bis 31. März 2015 abgeschlossen sein. Zur Behebung des Kapazitätsproblems werden neben Stellenkürzungen auch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie ein Absenken der Arbeitszeit aller Beschäftigten am Standort Heidenheim um bis zu zehn Prozent vorgeschlagen. Mit einem abschließenden Verhandlungsergebnis wird bis Ende September gerechnet. Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 42.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. hs

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