Werkstoffe

Zu dick oder zu dünn?

Beschichtungen sollen den Anwender nicht über mangelnde innere Werte eines Bauteils täuschen oder hinweg trösten, sie nehmen optische und funktionale Aufgaben wahr, die der Basiswerkstoff allein nicht erfüllen kann. Mit der Ultraschalltechnik arbeitend, kann ein neues Messgerät auf nichtmetallischen Werkstoffen feststellen, ob die Beschichtung die richtige Dicke erreicht. Für die meisten Beschichtungen sollen dazu keine Voreinstellungen notwendig sein.

Da das Gerät auch für den Einsatz in Produktionsumgebungen empfohlen wird, weist der Hersteller auf Kompaktheit und Robustheit der Technik hin. Eine Schutzklasse ist zwar nicht angegeben, aber Staubschutz und Restenz gegen Säuren, Öl und Wasser sollen gegeben sein. Und außerdem gehört ein Koffer dazu, der bei Transport und Lagerung sicheren Schutz bieten soll.

Das Zerkratzen der Oberfläche am Messgut verhindert der Einsatz der Gleichdrucksonde mit Kunststoffspitze. Über den Messbereich von 25 bis 1000 Mikrometer und bei zwei Mikrometer Auflösung wird als Messtoleranz drei Prozent vom Messwert erzielt. Die Daten aus maximal 1000 Messungen werden intern gespeichert und können per Infrarot- oder RS232-Schnittstelle ausgelesen werden. Dazu gibt es auch noch einiges an Software und natürlich auch ein Zertifikat. Ganz interessant könnte zudem die Kombination mit einem ebenfalls batteriebetriebenen Drucker sein, der die Daten über die Infrarotschnittstelle übernehmen kann.dr

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