Werkstoffe

Die Heimtücke der Aerosole

stellt bei vielen industriellen Ver- und Bearbeitungsprozessen ein Gesundheitsproblem für die betroffenen Mitarbeiter dar. Diese in Luft ,,gelösten" Feinpartikel entstehen auch beim Laserbeschriften von Waren. Die Brauerei Felsenkeller in Herford setzt daher bei der Kennzeichnung der Flaschenetiketten eine dreistufige Sauganlage von Ruwac ein. Sie ist in die Produktion integriert und ,,schluckt" nicht nur die Aerosole, sondern gleich auch Feinstäube und Kohlenmonoxid-Dämpfe.

Und so funktioniert die Anlage: Zunächst gelangt die abgesaugte, kontaminierte Luft in einen Hauptfilter. Von dort aus geht die Abluft in einen Reststaubfilter (K1), der laut Hersteller einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent aufweist (das ließt man ja immer wieder gerne) und den Feinstaub zurück hält. Da es sich aber um klebrige Stäube handelt, rüsten die Absaugtechniker das Filtermaterial mit einer speziellen Oberflächenschicht aus. Die eingefangenen Stäube landen in einem Silo und können über eine Absackvorrichtung entleert werden.

Fehlt noch die dritte Stufe. Das ist ein Aktivkohle-Adsorber, der sich der Aerosole und Gase annimmt und selbst winzige Schadstoff-Partikel bindet. Nach Durchlauf aller drei Reinigungsstufen, ist die ursprünglich belastete Abluft wieder so sauber, dass sie in den Arbeitsraum zurückgeführt werden darf.

Die Herforder Bierbrauer sind mit den Ergebnissen der Absauganlage so zufrieden, dass sie inzwischen eine weitere geordert haben. Dabei ermöglicht es die Modulbauweise von Ruwac, neue und vorhandene Sauger an veränderte Bedingungen oder besondere Kundenwünsche anzupassen.ms

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