Fraunhofer IWU

Andrea Gillhuber,

Prof. Dr. Martin Dix wird Institutsleiter

Das Fraunhofer IWU steht seit Oktober unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Dix. Gleichzeitig übernimmt er die Professur für Produktionssysteme und -prozesse an der TU Chemnitz.

Prof. Dr.-Ing. Martin Dix wurde zum Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU berufen. © Fraunhofer IWU

Prof. Dr.-Ing. Martin Dix wurde zum Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU berufen. Dort fürt er seit 1. Oktober den Wissenschaftsbereich „Werkzeugmaschinen, Produktionssysteme und Zerspanungstechnik“. Zugleich übernimmt Professor Dix in Personalunion die Professur für „Produktionssysteme und -prozesse“ an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz.

Der geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer IWU, Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel, stellt die Bedeutung des Wissenschaftsbereiches „Werkzeugmaschinen, Produktionssysteme und Zerspanungstechnik“ heraus: „Herr Prof. Dr.-Ing. Dix übernimmt damit einen Teilbereich des Institutes mit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der die DNA des Fraunhofer IWU wesentlich geprägt hat und von Prof. Dr.-Ing. Matthias Putz über sechs Jahre lang sehr erfolgreich geführt wurde.“

Synergien der Doppelrolle nutzen

In seiner Doppelfunktion will Dix Synergien nutzen und die jeweiligen Profile – sowohl der Professur als auch des Fraunhofer IWU – weiterentwickeln. Einen inhaltlichen Schwerpunkt will er auf die formgebenden Produktionsprozesse, insbesondere auf die Metallbearbeitung und die damit verbundenen Anlagen und Werkzeuge, legen. „Ich kenne durch meine Forschungstätigkeit an der TU Chemnitz das Wissenschafts- und Transferumfeld vor Ort sehr gut. Kombiniert mit den tollen Erfahrungen in den letzten Jahren bei einem jungen und innovativen Unternehmen im Bereich Messtechnik möchte ich die grundlegende Forschung im universitären mit der einsatznahen Forschung im außeruniversitären Bereich verbinden, um neue Technologien bis in die Anwendung zu begleiten“, so Dix. Zudem will er durch die hervorragende Infrastruktur der Universität im Bereich der Start-up-Förderung Ausgründungen verstärkt unterstützen und so den Standort nachhaltig fördern.

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Einen weiteren Schwerpunkt der Forschung an seiner Professur und dem Wissenschaftsbereich sieht Martin Dix zudem in der Kernkompetenz „Mensch und Technik“ der TU Chemnitz, die der entscheidende Faktor sei, um effizient und flexibel zu produzieren. Hier wird er die Entwicklung neuer Inklusionstechnologien vorantreiben, damit die immer komplexeren Produktionssysteme auch von Quereinsteigern vollumfänglich gesteuert werden können. Insgesamt ist es Dix »eine besondere Freude, an den Standort zurückzukehren«, denn: „Chemnitz und die Region zeichnet ein historischer Gründergeist aus, zum Beispiel im Maschinenbau. Ich möchte dazu beitragen, den Standort zurück an die Spitze zu führen.“

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