3D-Wasserstrahlschneidanlage

Wie awc Kunststofftechnik zum Tausendsassa wurde

Die Leistungsbreite von Wasserstrahlanlagen eröffnet Lohnfertigern einen großen Spielraum. Seit awc Kunststofftechnik und Wasserstrahlschneiden über eine neue 3D-Wasserstrahlschneidanlage von Maximator Jet verfügt, empfindet der Geschäftsführer Berndt Wünschmann sich und sein Unternehmen als „Tausendsassa in der Fertigungsindustrie“.

Das Unternehmen awc verfügt über eine Premium 3D-Schneidanlage mit einem Schneidtisch von 1,5 x 3 Metern und dem 5-Achs-Schneidkopf Versacut 8 mit Parallelkinematik und Winkelfehlerausgleich.

„Spätestens seit 2012 sind wir der Lohnfertiger der unbegrenzten Möglichkeiten“, erklärt Berndt Wünschmann stolz. Der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens awc Kunststofftechnik und Wasserstrahlschneiden kann mit seinem Team neuen Herausforderungen gelassen entgegensehen: 2012 vermittelte Maximator Jet der Firma awc eine Premium 3D-Schneidanlage mit einem Schneidtisch von 1,5 x 3 Metern und dem 5-Achs-Schneidkopf Versacut 8 mit Parallelkinematik und Winkelfehlerausgleich. Doch lassen Sie uns die Geschichte der Reihe nach erzählen:

Die Leistungsbreite von Wasserstrahlanlagen eröffnet Lohnfertigern einen großen Spielraum. Seitdem awc Kunststofftechnik und Wasserstrahlschneiden über eine neue 3D-Wasserstrahlschneidanlage von Maximator Jet verfügt, empfindet der Geschäftsführer Berndt Wünschmann sich und sein Unternehmen als „Tausendsassa in der Fertigungsindustrie“.

2004 gründete Berndt Wünschmann das Unternehmen awc Kunststofftechnik und Wasserstrahlschneiden im thüringischen Großneuhausen. Der ursprünglich auf Kunststofftechnik spezialisierte Quereinsteiger begann seine Wasserstrahl-Karriere mit einer Gebrauchtanlage und etablierte sich damit schnell als universeller Lohnfertiger für Unternehmen aller Branchen aus dem Einzugsgebiet. Heute betreibt der dynamische Ingenieur zwei STM-Wasserstrahlanlagen: Eine 2D-Anlage mit zwei Schneidköpfen sowie neuerdings eine 3D-Anlage inklusive STM 5-Achsschneidkopf, die wie alle STM-Anlagen vom Hersteller selbst laufend auf dem neuesten Stand gehalten werden. Damit deckt er aktuell ein beeindruckend vielseitiges Leistungsspektrum von Folien, Gummi, Glas sowie Verbundsicherheitsglas und Stein bis hin zu Buntmetallen, Stahl und Edelstahl bis 200 mm ab. Dank großer Schneidtische und Brückenkran sind auch große Bauteile kein Problem.

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Der Erfolg des Unternehmens basiert neben der Vielseitigkeit auf dem hohen Individualisierungsgrad in der Fertigung und zielorientierter Beratung. Künftig soll ein komfortabler Fullservice von der Datenaufbereitung über die Just-in-time-Produktion bis hin zu Verpackung und Logistik neue Impulse setzen. Die Positionierung des Unternehmens als branchenübergreifender Schneide-Spezialist für Materialien und Bauteile aller Art erforderte zum einen ein vielseitiges Trennverfahren und zum anderen ein hohes Maß technischem Spielraum für unterschiedliche Anforderungsprofile.

„Eine enge und engagierte Zusammenarbeit mit dem Hersteller ist mindestens so wichtig wie die Qualität der Anlage“, konstatiert Berndt Wünschmann, awc Kunststofftechnik (li). Ebenfalls im Bild Sven Anders, Geschäftsführer Maximator Jet.

Am besten geeignet schien die Kaltschneidetechnik mit Wasser, die mit wenig Umrüst- und Nachbearbeitungsaufwand die unterschiedlichsten Schneidaufgaben mit hoher Präzision bewältigen kann. Bei der Recherche entdeckte Wünschmann die Wasserstrahltechnik und den deutschen Systempartner der österreichischen Marke STM für sich: Die Schweinfurter Applikations-Ingenieure von Maximator Jet. Denn zusätzlich zu einem leistungsfähigen Schneidesystem brauchten er und seine beiden Mitarbeiter einen kreativen Coach für die Umsetzung seiner extrem heterogenen Schneidaufträge. Dies blieb auch im Laufe der Jahre von Bedeutung. Zuletzt im Jahr 2012 waren die Kapazitäten von awc bereits voll ausgelastet, als ein Stanzwerkzeughersteller einen großen Dauerauftrag an awc vergeben wollte, der jedoch eine schnelle Produktion und Feinschnitte mit Winkelfehlerausgleich erforderte. Dies war mit den damals bestehenden 2D-Anlagen nicht zu bewältigen. Um Rat gefragt, regte Maximator Jet den Einstieg in das 3D-Wasserstrahlschneiden an und beflügelte damit die Fantasie des Unternehmers.

Mit der Premium 3D-Schneidanlage kann awc heute über 50 verschiedene Materialien in acht Schnittqualitäten mit oder ohne Winkelfehlerausgleich in Rekordzeit schneiden.

Mit der Premium 3D-Schneidanlage kann awc heute über 50 verschiedene Materialien in acht Schnittqualitäten mit oder ohne Winkelfehlerausgleich schneiden. Werkzeugteile aus Stahl sind seit Anschaffung der 3D-Schneidanlage zu einem lukrativen Umsatzträger avanciert. Ein großer Teil des Umsatzvolumens entfällt auf die Herstellung von Werkzeugteilen, aber auch bei der Fertigung von Standardapplikationen erweist sich die 3D-Technologie als Geschenk des Himmels. Bei gleichem Personalaufwand kann awc heute vor allem erstklassige Maßanfertigungen rentabler und obendrein in Rekordzeit erstellen. Trotz erweiterter Kapazitäten arbeitet das Unternehmen vollausgelastet im Schichtbetrieb. „Unser Slogan heißt ,... und was der Laser kann, können wir noch dazu!’“ erklärt Wünschmann stolz. „Ich übergebe meinem Sohn in zwei Jahren ein rundum zukunftsfähiges Unternehmen“. Darüber hinaus weiß der Gründer heute: Ein System ist immer nur so gut wie seine Anwendung. „Eine enge und engagierte Zusammenarbeit mit dem Hersteller ist mindestens so wichtig wie die Qualität der Anlage“ konstatiert er. „Die Systempartner STM und Maximator Jet verstehen sich nicht als klassische Hersteller, sondern als Applikations-Spezialisten für

Wasserstrahl-Technologie. Für die fängt die Arbeit nach Vertragsabschluss erst richtig an. Diese konsequente Anwendungsorientierung hat mir den Weg zum Tausendsassa in der Fertigungsindustrie geebnet“. ee

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