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Artikel und Hintergründe zum Thema

Prozesssensorik von Trumpf

Effizient Kehlnähte schweißen

Besondere Aufmerksamkeit widmet Trumpf auf der diesjährigen Laser-Messe im Juni seiner hauseigenen Prozesssensorik. Denn für einen stabilen, robusten und reproduzierbaren Prozess beim Laserschweißen sind zuverlässige Sensorsysteme ein entscheidender Faktor. Deswegen hat das Unternehmen verschiedene Sensoren entwickelt und bietet Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen.

Trumpf Prozesssensorik zum Laserschweißen

Mit den entsprechenden Sensorsystemen lassen sich sowohl das Werkzeug und die Bauteillage als auch der Prozess präzise am Werkstück überwachen und regeln. Sie halten beispielsweise wesentliche Prozessparameter wie Leistung und Strahlposition des Lasers stabil und regeln bei Bedarf entsprechend nach. Außerdem können Prozesssensoren Größen- und Lagetoleranzen der Werkstücke detektieren und ausgleichen und gleichzeitig Aussagen über die Qualität der erzeugten Schweißnähte treffen. Das bereits bekannte und mehrfach bewährte Sensorsystem Seam Line Pro hilft während des Schweißprozesses dabei, den Fügespalt exakt zu treffen. Bei Remote-Anwendungen mit einem Scanner übernimmt diese Aufgabe ein neu entwickeltes Sensorsystem. Hierbei detektiert eine dem Laserstrahl nahezu koaxial angeordnete Hochgeschwindigkeitskamera die Naht und die Position des Laserfokuspunktes gleichzeitig und führt die Fokussieroptik entsprechend nach, sodass der Laserstrahl die Naht trifft. Insbesondere für die Automobilindustrie ist dieses neue System interessant, denn hier kommen zum Schweißen von Kehlnähten Roboter und programmierbare Fokussieroptiken verstärkt zum Einsatz. Der Vorteil von Kehlnähten: Sie erlauben kleine Flansche. Das spart Gewicht, Material, erhöht die Energieeffizienz und senkt die Kosten. Um eine Kehlnaht sauber zu schweißen, muss der Laserstrahl die Naht sehr genau treffen - und genau das stellt die neue Sensorik sicher. ee

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