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Strahlfänger schützt Innenflächen beim Laserschneiden

Verunreinigungen wie sie beim Laser-Schneiden von Rohren entstehen, sind lästig und hartnäckig. Denn sie haften unregelmäßig verteilt auf der Rohr-Innenseite, indem sie sich einbrennen. Diese unangenehme Begleiterscheinung kann bei der Verarbeitung von Rohren, die konstruktiv eingesetzt werden (Tubes), meist vernachlässigt werden. Ganz im Gegensatz zum Handling von Rohren, durch die Flüssigkeiten oder Gase strömen (Pipes)! Hier werden die auch als Nester bezeichneten feinen Ablagerungen im Inneren des Rohres zu einem ernsthaften Problem.

Werden nur geringe Stückzahlen gefahren, lässt sich dieses Ärgernis durch manuelle Nachbearbeitung aus der Welt schaffen. Das ist zwar wenig befriedigend, wirtschaftlich aber noch zu rechtfertigen. Im Bereich mittlerer und größerer Serien dagegen kann auf eine entsprechende Vorrichtung zur maschinellen Bearbeitung nicht verzichtet werden. Dazu wurde auf dem Laser-Markt bislang zwar viel experimentiert; serientaugliche Lösungen sind jedoch noch dünn gesät.

Der Schwarzwälder Zulieferer Michelfelder Edelstahltechnik führt seit mehreren Jahren unter anderem Lohn-Laserarbeiten an Rund- und Vierkantrohren durch. Er hat nun eine Maschinenkomponente konstruiert, die sowohl das Problem der Verunreinigungen von Pipes löst als auch für die Serienfertigung geeignet ist. Zum Einsatz kommt sie auf einer Trumpf Tubematic. Bei Rundrohren bis zu einer Länge von 600 mm und einem Durchmesser von 1-Zoll (30mm) aufwärts vermeidet jetzt ein Strahlfänger die Verunreinigungen. Er kann bei Bedarf als flexible Komponente in die Laserschneidanlage eingebaut werden und ist so in den Produktionsprozess integriert. Er wird dann über die Steuerung mitbedient und überwacht. Diese Anwendung ist besonders interessant für Hersteller, die für ihre Pipe-Anwendungen mit entsprechend hohen Stückzahlen gerne die Lohnleistung des Rohr-Laserns nutzen würden, bisher jedoch mangels geeigneter Lösungen darauf verzichten mussten. Speziell für Rohrkomponenten in der Lebensmittelverarbeitung aber auch für andere Bereiche, in denen höchste Sauberkeit gefordert ist, empfiehlt sich diese neue Lösung.

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Und: Das spritzerfreie Lasern, das beim Rundrohr bis zu einem Durchmesser von 170mm schon jetzt in Serie verwirklicht wird, soll bald auch bei Vier­kantrohren möglich sein. ms

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