Dalex-Schweißantrieb
Gleichmäßige Schweißkraft über den gesamten Prozess
Der neue elektro-pneumatische Schweißantrieb EPS von Dalex Schweißmaschinen bietet sehr gutes Nachsetzverhalten, konstante Schweißkraft, präzise Verstellung der Schweißelektroden sowie sanftes und schlagfreies Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück.
Ein guter Indikator für die Schweißqualität beim Widerstandsschweißen ist das Kraftniveau während des Stromverlaufs. Je gleichmäßiger die Kraft während der Schweißung einwirkt, umso besser verbinden sich die Teile. Um das einfach und energieeffizient zu gewährleisten, hat Dalex den elektro-pneumatischen Schweißantrieb EPS für Widerstandsschweißanlagen entwickelt. Er sorgt für eine nahezu konstante und effektive Schweißkraft über die gesamte Schweißung hinweg.
Kurze Taktzeiten und komfortable Bedienung
Der EPS besteht aus einer servomotorischen Lineareinheit, die als Spindelantrieb ausgelegt ist, und einer daran befestigten Nachführeinheit, bei der eine mit Druckluft gefüllte vorgespannte Feder die Schweißkraft auf den Schweißpunkt überträgt. Mit dem servomotorischen Antriebshub lassen sich die Schweißelektroden präzise, schnell und stufenlos entsprechend der geforderten Schweißaufgabe und Bauteilgeometrie zueinander verstellen. Dabei ist eine Geschwindigkeit von bis zu 200 mm/s einstellbar.
Beim Zustellen der Schweißelektrode mit der Lineareinheit auf die Schweißstelle ist die „pneumatische Feder“ nur mit einem Bruchteil des Schweißdruckes, der vorher definiert und eingestellt wird, beaufschlagt. Das sorgt für ein sanftes, schlagfreies Aufsetzen der Elektrode auf das Werkstück. Liegt die Elektrode an, gibt ein Sensor in der Nachführeinheit das Signal, den Federweg bis zur festgelegten Federkompression zuzustellen. Dank der Vorsteuerung des Druckes ist die Schweißkraft bereits auf dem benötigten Niveau, und der Schweißvorgang kann ohne Verzögerung beginnen.
Geringer Energieverbrauch und Verschleiß
Neben der Qualität der Schweißung bietet das System auch bei den Betriebskosten Vorteile. Der pneumatische Antrieb benötig nur bei der Verstellung der Elektrodenkraft Druckluft und das auch nur in sehr geringer Menge, um den Druck der pneumatischen Feder einzuregeln. Zusätzlich lassen sich Schweißkraft und -strom durch gezieltes Einstellen der Parameter möglichst gering halten.
Da das Antriebskonzept ohne Gleitdichtungen auskommt, sondern mit wälzgelagerten Führungen arbeitet, sind Reibungseinflüsse sehr gering. Das unterstützt die hohe Dynamik des Antriebes und reduziert den Verschleiß.









