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Artikel und Hintergründe zum Thema

Laserschweißstation

Andreas Mühlbauer,

3D-Mikromontage mit präzisem Laserschweißen

Die präzise Laserschweißstation VersaWeld von Nanosystec bewältigt auch komplexe Schweißgeometrien.

Die Laserschweißstation VersaWeld. © Nanosystec

Dies ermöglichen bis zu 6 Freiheitsgrade und Bewegungsachsen mit Linearmotor, lange Verstellwege und Encoder zur Positionsauslese. Als zusätzliche Option lässt sich der Laserstahl mittels eines XY-Scanners in einem Feld von 100 x 100 mm innerhalb weniger Millisekunden ablenken.

Moderne Faserlaser bieten bis zu 500 W Dauerstrichleistung und erzeugen Schweißnähte bis hinab zu 20 µm Breite. Im Pulsbetrieb bieten solche Laser hohe Spitzenleistungen, die sich zum Tiefschweißen eignen. Alternativ ermöglichen blitzlampengepumpte Nd:YAG-Laser hohe Flexibilität mit Laserpulsen im Millisekunden-Bereich. Damit lassen sich Fleckdurchmesser bis hinab zu 100 µm Durchmesser erzielen.

Die automatisierte Bildverarbeitung nutzt die Bilddateien der Schweißoptiken und externer Kameras für die Bewegungssteuerung, beispielsweise für die Nahtverfolgung. Bauteilspezifische Software-Algorithmen reduzieren die Verarbeitungszeit auf ein Mindestmaß.

VersaWeld arbeitet als Einzelplatz oder lässt sich in Produktionslinien integrieren. Werkstückträger für die Einzel- und Mehrfachbestückung, Förderbänder und Feeder stellen die Bauteile zur Verfügung und erlauben den Austausch mit anderen Stationen in der Produktionslinie. Außerdem steuert VersaWeld Roboter für Ladevorgänge. Schnellwechselvorrichtungen sorgen für hohe Flexibilität, wenn das System verschiedene Prozesse abarbeitet und reduzieren die Rüstzeiten.

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